Sachverständige Düren

Sachverständige für Immobilienbewertung und Bauschäden in Düren

Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Immobilienbewertung und Schäden an Gebäuden begutachten wir Immobilien in der Stadt Düren und im Kreis Düren.

Unsere Haupttätigkeitsfelder als Bausachverständige und Immobiliengutachter sind:

Wie können Immobiliengutachter und Bausachverständige Ihnen helfen?

  • Bei einem Baumangel oder Bauschäden

Ein Gutachten über bauliche Mängel oder Schäden gewährleistet eine unabhängige und objektive Betrachtung der gegenständlichen Baumängel und Schäden und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich bzw. als Entscheidungsbasis für anstehende Sanierungen u.ä..

  • Bei der Regelung von Erbangelegenheiten

Eine Immobilienbewertung bzw. ein Gutachten über den Verkehrswert bildet eine fundierte und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse und für eine gerechte Erbaufteilung.

Bei Scheidungsangelegenheiten

Bei einer Scheidung wird ebenfalls eine Basis zur gerechten Vermögensaufteilung oder Zugewinnberechnung benötigt. Diese Basis gibt Ihnen ein Immobiliengutachten über den Verkehrswert.

  • Bei der Bemessung von Erbschafts- und Schenkungssteuern

Immobiliengutachter können die Basis für die Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer im Rahmen von Nachlässen liefern. Die Vorlage eines objekt- und marktgerechten Verkehrswertgutachtens beim Finanzamt führt häufig zu einer Anpassung eines bereits zugestellten Erbschafts- und Schenkungssteuerbescheids.

  • Bei Betreuungsangelegenheiten

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber in Pflege- oder Betreuungsangelegenheiten gefordert, um eine marktgerechte Basis für den Objektverkauf zu erlangen.

  • Als Grundlage zur Ermittlung von Beleihungswerten zur Bankvorlage
  • Bei dem Verkauf einer Immobilie

Das Gutachten eines Immobiliengutachters dient dem Verkäufer als Grundlage für anstehende Verkaufsverhandlungen. Die Immobilienbewertung hilft dabei, einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen.

  • Bei dem Erwerb einer Immobilie

Die marktgerechte Einschätzung eines Immobiliengutachters bezüglich Höhe des geforderten Kaufpreises sowie Beurteilung des baulichen und energetischen Zustands schützt den Erwerber vor eventuellen Fehlkäufen und dabei, die passende Immobilie zu finden.

  • Bei der energetischen Gebäudeertüchtigung

Die sachverständige Einschätzung und Beratung eines Bausachverständigen und Energieberaters gibt Ihnen hilfreiche Hinweise für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  bei einer anstehenden energetischen Gebäudeertüchtigung.

  • Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen

Das Gutachten eines Bausachverständigen liefert bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen unabdingbare Informationen für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  der vormals schadhaften Detailpunkte.

  • Bei dem gesetzlich geforderten Energieausweis bei Immobilien – Wechsel
  • Als Grundlage für die Gebäudeversicherung

Kommt es zu einem Schaden, muss zunächst die genaue Schadenshöhe durch einen Immobiliengutachter oder Bausachverständigen festgestellt werden. Dieser beurteilt als neutrale Instanz den entstandenen Schaden und beziffert dessen Höhe. Die hierfür gestellte Rechnung wird in den meisten Fällen ebenfalls von der Gebäudeversicherung übernommen.

Um Über- oder Unterversicherungen zu vermeiden, können darüber hinaus Gebäudewertgutachten von einem Immobiliengutachter als Grundlage für die sachgerechte Versicherung einer Immobilie herangezogen werden. Auf dieser Grundlage kann die Bemessung der Versicherungsprämie vorgenommen werden.


So erreichen Sie uns:

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Standort Düren

Düren (Düren mit den Stadtteilen Arnoldsweiler, Berzbuir, Birgel, Birkesdorf, Derichsweiler, Echtz – Konzendorf, Gürzenich, Hoven, Krauthausen, Kufferath, Lendersdorf, Mariaweiler, Merken, Niederau)  ist mit etwa 90.000 Einwohnern eine große Mittelstadt am Nordrand der Eifel zwischen Aachen und Köln in Nordrhein­ – Westfalen. Düren ist Verwaltungssitz des Kreises Düren (mit den Ortschaften Aldenhoven, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz und Vettweiß)und Mitglied der Euregio-Maas­-Rhein. Die von der Rur durchflossene Stadt Düren nennt sich Das Tor zur Nordeifel. Düren ist geprägt von mehr als 1300 Jahren wechselvoller Geschichte und ihrer modernen Industrie.

Basisdaten

Bundesland:                 Nordrhein­ – Westfalen

Regierungsbezirk:       Köln

Kreis:                             Düren

Höhe:                             125 m ü. NHN

Fläche:                           85 km2

Einwohner:                   89.024 (31. Dez. 2014) Bevölkerungsdichte: 1047 Einwohner je km2

Postleitzahlen:              52349, 52351, 52353, 52355

Vorwahl:                         02421

Kfz – ­Kennzeichen:        DN, JÜL, MON, SLE Gemeindeschlüssel: 05 3 58 008

Stadtgliederung:            15 Ortsteile bzw. Stadtbezirke

Adresse der                     Kaiserplatz 2–4

Stadtverwaltung:           52349 Düren

Webpräsenz:                  www.dueren.de (http://www.dueren.de/)

 

Geografie

Düren liegt zwischen Rhein und Maas am Nordrand der Eifel. In nördlicher Richtung erstreckt sich die fruchtbare Jülich – ­Zülpicher Börde als Teil der Niederrheinischen Bucht. Im Südwesten liegt die Rureifel mit Deutschlands zweitgrößter Talsperre, der Rurtalsperre, und dem Nationalpark Eifel. Von Süden (Lendersdorf) nach Norden (Merken) durchfließt die Rur das Stadtgebiet von Düren. Dürens höchster Punkt liegt mit 225 m ü. NHN auf der Abraumhalde Beythal an der Bundesstraße 399 in der Gemarkung Berzbuir­ – Kufferath, der niedrigste Punkt von Düren liegt mit 105 m ü. NHN an der Rur bei Merken.

Nachbargemeinden

Düren liegt im Zentrum des Kreises Düren, zu dem auch alle Nachbargemeinden gehören. Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Düren; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Niederzier, Merzenich, Nörvenich, Kreuzau, Hürtgenwald, Langerwehe, Inden.

Stadtgliederung

Die inneren Stadtbezirke von Düren sind nach den Himmelsrichtungen bezeichnet, also Düren – ­Nord, Düren – ­Ost (mit der Satellitenstadt und Distelrath), Düren­ – Süd und Düren­ – West (Rölsdorf). Hinzu kommt die Innenstadt von Düren. Der Grüngürtel ist ein großes Siedlungsgebiet aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts im nordöstlichen Bereich des Stadtgebietes Düren. Am 1. Januar 1972 wurden auf Grund des Aachen­ – Gesetzes 15 ehemals selbstständige Orte eingegliedert. Diese sind Arnoldsweiler, Berzbuir, Birgel, Birkesdorf, Derichsweiler, Echtz, Gürzenich, Hoven, Konzendorf, Krauthausen, Kufferath, Lendersdorf, Mariaweiler, Merken und Niederau. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung durch das Köln­ – Gesetz lehnte die Stadt Düren aus kommunalpolitischen Gründen eine Eingemeindung von Merzenich ab, was ein Novum in der Geschichte der nordrhein­westfälischen Gemeindeumstrukturierung darstellte. Mit Merzenich hätte Düren eine Einwohnerzahl von mehr als 100.000 erreicht und damit die Grenze zur Großstadt überschritten.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl der Stadt Düren erreichte am 31. Dezember 2007 mit 92.945 ihren historischen Höchststand. Die Todesfälle weisen gegenüber den Geburten seit 2001 einen Überschuss auf, insbesondere in den Jahren 2002 und 2007 (­124 und ­119) war der Unterschied sehr deutlich. Bei der Analyse der Zu­- und Fortgezogenen ist zu erkennen, dass junge Menschen – gegen den Trend in anderen großen Mittelstädten – besonders gerne nach Düren kommen. Insgesamt ziehen seit 2001 (außer im Jahr 2006) immer mehr Menschen nach Düren als weg. Trotzdem zeigt sich auch in Düren die allgemeine demographische Entwicklung, wonach der Anteil der älteren Menschen steigt. Die meisten Neubürger kommen aus der Nachbargemeinde Kreuzau, aus Niederzier und den benachbarten Großstädten Aachen und Köln. Diese Orte stehen auch bei den Zielen der aus Düren Weggezogenen an erster Stelle.

Wirtschaft und Infrastruktur

Düren wurde durch seine traditionellen produzierenden Gewerbe zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort. Das Wirtschaftsleben im Dürener Raum wurde seit dem 15. Jahrhundert durch das Textilgewerbe (Tuchmacher), die Papiererzeugung und die Metallverarbeitung bestimmt. Die Papier­- und Textilproduktion wurden dabei durch das außergewöhnlich weiche Wasser der Rur begünstigt. 1812 gab es in Düren schon 17 Papierfabriken, elf Tuch-­ und Deckenfabriken, ein Walzwerk und zwei Eisengießereien.

Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg leistete die wieder aufgebaute Industrie ihren Beitrag dazu, dass sich Düren zu einer großen Mittelstadt mit fast 100.000 Einwohnern entwickelte. Die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in Düren heute noch in einem verarbeitenden Gewerbe (rund 28 %). Allerdings ist der Anteil dieser Branche gesunken. Einen Beschäftigungszuwachs von rund 23 % gab es in den letzten Jahren im Erziehungs-­, Gesundheits-­ und Sozialwesen. Noch deutlicher war die Steigerung im Bereich Grundstücks-­ und Wohnungswesen, Vermietung und Unternehmensdienstleistung, der mit 14,6 % knapp vor Handel, Instandhaltung und Reparatur (12,4 %) liegt. Wie in der gesamten Bundesrepublik ist die Zahl der Teilzeitarbeiter gegenüber den Vollbeschäftigten deutlich gestiegen.

Heute gibt es drei große Gewerbeflächen in Düren. Das Gewerbegebiet „Im großen Tal“ liegt nördlich von Birkesdorf und hat direkten Anschluss an die A 4 und die B 56. Es bietet knapp 80 Hektar Nutzfläche und beherbergt derzeit 111 Betriebe. Das Gewerbegebiet „Talbenden/Rurbenden“ (34,5 Hektar) in Huchem­ – Stammeln gehört der Stadt Düren und der Gemeinde Niederzier. Mit der Gemeinde Kreuzau teilt sich Düren das Gewerbegebiet „Stockheimer Landstraße“, das wegen der dort ansässigen Firmen und Händler als „Automeile“ bekannt ist. Als „Stadt der Märkte“ profiliert sich Düren auch durch den Handel. Die meisten Einzelhändler haben ihre Geschäftsräume in der Innenstadt, deren Einkaufszone sich von der Wirtelstraße über den Kaiserplatz am Rathaus bis zur Annakirche erstreckt. Zur besseren Vermarktung der Stadt begann Anfang 2003 die Umsetzung des vom Stadtplaner Hans­ Joachim Hamerla entworfenen „Handlungskonzeptes Innenstadt“. Mit dem 2005 eröffneten Stadt – Center Düren, einem Einkaufszentrum in der Nähe des Bahnhofs, sollten zusätzliche Kunden angelockt werden, um die wirtschaftliche Kraft der Stadt zu erhöhen. Seit Ende 2005 kümmert sich die CityMa unter der Leitung des City­Managers um das Image der Stadt Düren. Dieser Dachverband, dem unter anderem die früher gegründete IG City angehört, ist auch mitverantwortlich für Veranstaltungen wie die „Dürener WM­Tage“ oder die Aktion „Düren leuchtet“, bei der die Geschäfte in Düren bis Mitternacht geöffnet sind.

Die Stadtwerke Düren versorgen die Stadt Düren und einige benachbarte Gemeinden mit Wasser, Elektrizität und Gas. Die Geschichte der Stadtwerke reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Sie vereinigen heute mehrere früher selbstständige Versorgungseinrichtungen. Das Hauptwasserwerk befindet sich unterhalb des Stausees Obermaubach an der Rur in der Gemeinde Kreuzau. Die Stadtwerke vermarkten ihre Energieversorgung mit Elektrizität und Gas unter dem Namen „evivo“. Der Wasserverband Eifel­ – Rur hat seinen Sitz in Düren. Seine Mitglieder sind im Verbandsgebiet die Kommunen und Kreise, Abwasser ableitende gewerbliche Betriebe und die Trinkwasserversorger. Er betreut auch die Talsperren in der Nordeifel.

Unternehmen

Familienunternehmen hatten einen großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung von Düren und prägen noch heute das Bild der Stadt Düren. Zu den ältesten Familienunternehmen gehört das der Familie Schoeller. Mehrere Familienmitglieder gründeten im 18. und 19. Jahrhundert Unternehmen, die bis heute erhalten sind. 1784 errichtete Heinrich Wilhelm Schoeller die Papierfabrik Schoellershammer, die sich heute im Stadtteil Krauthausen befindet. Leopold Schoeller gründete 1842 eine Tuchfabrik und 1854 das Teppichkontor (die heutige Firma Anker Gebr. Schoeller in Birkesdorf). Darüber hinaus war er in diversen Projekten auch sozial engagiert.

Mit Eisen und Stahl beschäftigte sich die Familie Hoesch. Der Monschauer Eberhard Hoesch senior erwarb Mitte des 19. Jahrhunderts neben zwei Eisenwerken in seiner Heimatstadt eine Hütte im Dürener Stadtteil Lendersdorf. Sein Neffe Leopold Hoesch übernahm die Leitung des Unternehmens und gründete in Dortmund die Hoesch AG, zu der Fabriken in Düren und der Eifel gehörten.

1925 entstand die in Mariaweiler ansässige Firma GKD Gebrüder Kufferath, die sich zu einem weltweit erfolgreichen Anbieter von technischen Geweben entwickelt hat. Die Andreas Kufferath GmbH trat in den 1960er Jahren vorübergehend in Konkurrenz zur GKD, konzentrierte sich dann aber wieder auf die Papierindustrie. Im Jahr 2008 wurde  das Unternehmen umstrukturiert und firmiert heute als Bellmer Kufferath Machinery GmbH. Ebenfalls in Mariaweiler ansässig ist die bereits 1811 von Thomas Josef Heimbach gegründete Heimbach Gruppe. Der Hersteller von Papiermaschinenbespannungen und Filtrationselementen produziert heute weltweit technische Gewebe hauptsächlich für die Papierindustrie. Die Papierindustrie ist auch ein wesentlicher Kunde für die Maschinenfabrik von Carl Krafft.

Die von Dürener Ärzten 1991 gegründete Duria eG – dem einzigen genossenschaftlich organisierten Softwarehaus der Ärzte in Deutschland – arbeitet erfolgreich bundesweit als Anbieter von elektronischen Praxisverwaltungssystemen (PVS).

Verkehr

Straßenanbindung

Während in karolingischer Zeit der Fernverkehr auf der Krönungsstraße von Frankfurt nach Aachen verlief, erreicht man Düren heute über die: Bundesautobahn 4 Aachen – Düren – Köln – Olpe – Kreuztal Bundesstraße 56 Selfkant – Jülich – Düren – Euskirchen – Bonn Bundesstraße 264 Aachen – Eschweiler – Düren – Köln­Lindenthal Bundesstraße 399 Düren – Hürtgenwald – Simmerath – Monschau

Wenn man aus Richtung Jülich anfährt, kann man auch die A 44 nutzen. Zentraler Verkehrsknotenpunkt ist ein großer, mehrspuriger Kreisverkehr, der Friedrich­-Ebert­-Platz. Radfahrer können unter anderem auf dem Rur-Ufer-­Radweg fahren. Der Bahnradweg verläuft entlang den Schienen der Schnellfahrstrecke Köln– Aachen, hauptsächlich zwischen Düren und Horrem.

Bahn und Öffentlicher Personennahverkehr

Über diese Bahnstrecke ist Düren mit seinem Inselbahnhof seit dem 6. September 1841 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Allerdings hielten hier seit Dezember 2002 keine Fernverkehrszüge, sondern lediglich Züge des Nahverkehrs wie der NRW­ – Express (RE 1) und der Rhein­-Sieg­-Express (RE 9). Die Linie S12 der S-­Bahn Köln pendelt zwischen Düren und Au (Sieg). Seit Juli 2009 hält versuchsweise der Intercity­-Express in Düren, sodass der Bahnhof wieder an das Fernverkehrsnetz angeschlossen ist. Seit Dezember 2009 ist die Euregiobahn (RB 20) über die so genannte „Talbahnstrecke“ bis nach Düren durchgebunden, somit besteht nun eine zusätzliche Verbindung über den Aachener Hauptbahnhof bis zum Endbahnhof im niederländischen Heerlen. Viele Pendler nutzen außerdem die Bahnstrecke Jülich – Düren bzw. Bahnstrecke Düren – Heimbach (RB 21, „Rurtalbahn“), die zwischen dem Dürener Bahnhof und Linnich beziehungsweise Heimbach verkehrt.

Direkt neben dem Bahnhof von Düren befindet sich der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), der außer dem Kaiserplatz am Rathaus der wichtigste Knotenpunkt für die etwa 40 Stadt­ und Regionalbuslinien der Dürener Kreisbahn ist.

Fahrrad

Durch die Stadt führen mehrere Radwanderwege. Der 180 km lange Rur-Ufer­-Radweg führt von der Rur­-Quelle in den belgischen Ardennen bis zur Mündung in die Maas im niederländischen Roermond. Die 524 km lange Wasserburgen-­Route verbindet mehr als 130 Burgen am Rand der Eifel und in der Kölner Bucht. Die Grünroute führt auf 370 km entlang der schönsten Naturgebiete zwischen Beringen in Belgien, Heerlen in den Niederlanden und Düren in Deutschland durch eines der ehemals größten Steinkohlereviere Europas. Die Fußballroute NRW führt 800 Kilometer quer durch Nordrhein­-Westfalen. Sie ist der bislang einzige unter einem populären und landesübergreifenden Thema angelegte Erlebnisradweg in NRW. Die „Sagenroute des Deutschen Fußballs“ erschließt neben fußballerischen Kultorten wie der Veltins-­Arena in Gelsenkirchen oder dem Borusseum in Dortmund auch die touristischen Highlights in NRW. Außerdem liegt Düren an der 480 km langen Kaiser-­Route. Sie ist nach Kaiser Karl dem Großen benannt, der in Aachen residierte. Der Routenverlauf orientiert sich an der mutmaßlichen Route, die das Heer Karls des Großen im Jahr 775 auf seinem Weg in das Gebiet der Sachsen nahm.

Öffentliche Einrichtungen

Behörden

Das Amtsgericht Düren gehört zum Landgerichtsbezirk Aachen und zum Oberlandesgerichtsbezirk Köln.

Das Finanzamt befindet sich in einem Gebäude aus den 1950er Jahren in der Goethestraße. Die Dürener Dienststelle untersteht der Oberfinanzdirektion Rheinland in Köln. Gegenüber dem Finanzamt wurde in den 1960er Jahren für das Finanzbauamt ein neues Bürohaus erbaut. Es steht an der Stelle des ehemaligen Hotels Kaiserhof. Der Eingang des Hotels mit den Steinreliefs wurde in den Neubau integriert. Heute wird das Gebäude vom Finanzamt mitgenutzt. Das frühere Arbeitsamt, heute Bundesagentur für Arbeit, befindet sich in der Moltkestraße im Hauptgebäude und einigen angemieteten Büroetagen in direkter Nähe. Die Arbeitsagentur Düren ist für den gesamten Kreis Düren zuständig. Eine Geschäftsstelle befindet sich in Jülich. Die Familienkasse wurde nach Aachen ausgelagert.

Medizinische Versorgung

Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung stehen in Düren vier Kliniken zur Verfügung. Das Krankenhaus Düren an der Roonstraße wird von Stadt Düren und Kreis Düren gemeinsam betrieben. Seine Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1484. Das jetzige Krankenhaus entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und verfügt heute über 525 Betten. Das St. Marien­ – Hospital in Birkesdorf befindet sich in der Trägerschaft der Caritas. Es wurde ursprünglich von Franziskanern betrieben und nach einem Umbau 1876 unter dem heutigen Namen eröffnet. Das St. Augustinus Krankenhaus in Lendersdorf wurde von Benno Schoeller gestiftet. Mit 294 Betten dient es der Regelversorgung. Die LVR – ­Klinik Düren ist auf Psychiatrie und Psychotherapie spezialisiert. Als zweitgrößte Fachklinik in Nordrhein­Westfalen erstreckt sich der Einzugsbereich über den Kreis Düren hinaus auf die Städteregion Aachen und den Rhein­ – Erft­ – Kreis.

Bildung und Forschung

In Düren gibt es insgesamt 35 allgemeinbildende Schulen. Für die Primarstufe stehen in der Innenstadt und den Stadtteilen elf katholische Grundschulen und acht Gemeinschaftsgrundschulen zur Verfügung. In der Sekundarstufe besuchen die meisten Dürener Schüler (39 % im Jahr 2007) ein Gymnasium. Das größte Dürener Gymnasium ist das 1828 eröffnete Gymnasium am Wirteltor, das seit 2008 den Titel Europaschule trägt. Das Stiftische Gymnasium ist eng mit der Geschichte Dürens verknüpft und verweist in seiner Tradition auf eine Lateinschule von 1358. Am 13. November 1826 erhielt die Schule den Status eines Gymnasiums. Deutlich jünger ist das 1969 gegründete Burgau­ – Gymnasium, das sich durch seinen bilingualen Unterricht in Französisch auszeichnet. Auch dieses Gymnasium trägt mittlerweile den Titel Europaschule. Das Rurtal – Gymnasium war 1880 zunächst eine höhere Töchterschule. Die St. Angela – ­Schule ist heute noch auf Mädchen beschränkt. Sie umfasst ein Gymnasium und eine Realschule. Außerdem gibt es in Düren die Realschulen Bretzelnweg, Nord und Wernersstraße. Die drei Hauptschulen Burgauer Allee in Düren­ – Süd, Birkesdorf und Gürzenich sind Gemeinschaftsschulen. Die beiden Gesamtschulen sind nach Anne Frank und Heinrich Böll benannt. Ergänzt wird das Angebot durch die beiden Förderschulen Bürgewald und Cornetzhof. Zur beruflichen Weiterbildung dienen drei Berufskollegs: die Kaufmännischen Schulen an der Euskirchener Straße, das Nelly­ – Pütz­ – Berufskolleg und das Berufskolleg für Technik. Außerdem bietet die Stadt eine Volkshochschule und eine Musikschule an. Blinde und sehbehinderte Menschen werden an der Louis – ­Braille­ – Schule (Vorschule bis 10. Klasse) und im Berufsförderungswerk Düren (berufliche Bildung) unterrichtet. Die Stadtbücherei Düren ist die älteste kommunale Bibliothek im Rheinland. Sie befindet sich im Haus der Stadt und bietet rund 100.000 Bücher und andere Medien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das bekannteste Museum der Stadt Düren ist das nach dem Vater seines Stifters benannte Leopold – ­Hoesch­ – Museum. Das 1905 im Neobarock errichtete Gebäude zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, unter anderem mit expressionistischen Gemälden. Seit 1986 sind dort auch Kunstwerke der internationalen Biennale PaperArt zu sehen. Bei dieser Ausstellung kooperiert das Leopold – ­Hoesch­ – Museum mit dem benachbarten Papiermuseum Düren. Dort wird seit 1990 die Geschichte und Herstellung des Papiers, die in der industriellen Entwicklung der Stadt seit dem 16. Jahrhundert eine große Rolle spielt, demonstriert. Seit 2006 gibt es im ehemaligen Schwesternwohnheim des St.­ Augustinus ­Krankenhauses im Stadtteil Lendersdorf ein Karnevalsmuseum, das schon 1994 von der Dürener Regionalgruppe des Bundes Deutscher Karneval gegründet worden und zuvor in Niederzier untergebracht war. Es wird von vielen Karnevalsgesellschaften der Region genutzt. Das jüngste Museum der Stadt ist das 2009 gegründete Stadtmuseum Düren in der Arnoldsweilerstraße. Dieses Museum widmet sich in seiner chronologisch entwickelten ständigen Ausstellung der Stadtgeschichte.

Theater und Musik

Das ehemalige Stadttheater Düren wurde im Januar 1907 gegenüber dem Leopold – ­Hoesch­Museum eröffnet. In dem Jugendstil­ – Gebäude traten viele bekannte Ensembles auf. Heute finden solche kulturellen Aufführungen meistens im Haus der Stadt statt. Dieser Mehrzweckbau in der Nähe des Bahnhofs ist seit 1991 Nachfolger der an der Bismarckstraße gelegenen Stadthalle. Als Veranstaltungsort für große Konzerte dient seit 2004 die multifunktionale Arena Kreis Düren, die rund 2000 Zuschauern Platz bietet. Im kleineren Rahmen bietet das Jugend-­ und Kulturzentrum Komm mehrmals pro Woche Musik, Kabarett und Theater. Das Komm­Zentrum befindet sich in der Pleußmühle, einer alten Getreidemühle mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert. Theateraufführungen gibt es an mehreren Schulen in Düren, unter anderem vom Jungen Theater des Gymnasiums am Wirteltor und von der Theater­ – AG des Burgau ­Gymnasiums.

In der ehemaligen Fabrik der Dürener Metallwerke ist seit mehr als 25 Jahren die EndArt beheimatet. Hier finden diverse Konzerte statt. Alle drei Jahre vergibt der gemeinnützige Verein einen vielbeachteten Musikpreis für lokale Bands. Seit 1991 finden jährlich die Dürener Jazztage mit Konzerten, einer „Kneipentour“ und einer Parade am Sonntag statt. 1998 entstand die Brassband Düren, die als eine von insgesamt elf deutschen Brass Bands in original englischer Besetzung spielt.

Bauwerke

Am Rand des Stadtwaldes im Stadtteil Niederau liegt das Schloss Burgau. Das Wasserschloss wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch die Grafen von Heinsberg bewohnt und anschließend als Lehen an Wilhelm von Burgau gegeben. Nachdem es 1944 zerstört wurde, blieb es bis zum Jahr 1979 Ruine, ehe sich die Schützenbruderschaft für eine Restaurierung engagierte, die erst 1998 endete. Das Schlosscafé ist ein Anziehungspunkt im Naherholungsraum Stadtwald. Zudem werden im Schloss Theater, Ausstellungen und Konzerte veranstaltet und es sind dort standesamtliche Hochzeiten möglich.

Im Theodor­-Heuss­-Park findet man das 1892 entstandene Bismarck­-Denkmal zur Erinnerung an den bekanntesten Ehrenbürger der Stadt. Am Altenteich wurde 1882 zu Ehren des Dechant Vaßen ein Denkmal mit der heiligen Anna und dem Marienkind errichtet. Der Altenteich war einst ein Handelsplatz für verschiedene Produkte. Neben dem Stiftischen Gymnasium sieht man heute noch den Dicken Turm, der zur Dürener Stadtmauer gehörte.

Eine architektonische Besonderheit ist die 1930 eingeweihte und heute denkmalgeschützte Dreigurtbrücke. Die Brücke, auf der die Eisenbahn die Rur überquert, war damals die weltweit erste ihrer Art.

Das Rathaus wurde 1959 eingeweiht und steht heute als Beispiel der Baukunst der 1950er Jahre unter Denkmalschutz.

Die wichtigste Kirche der Stadt Düren ist die Annakirche. In ihr wird das Annahaupt als Reliquie aufbewahrt. Die Kirche wurde bei den Bombenangriffen am 16. November 1944 vollständig zerstört und in den 1950er Jahren unter der Leitung des Architekten Rudolf Schwarz neu aufgebaut.

Daten und Fakten (aus Wikipedia)

 

 

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