Sachverständige Aachen

Sachverständige für Immobilienbewertung und Bauschäden in Aachen

Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige und Immobiliengutachter für Schäden an Gebäuden und Immobilienbewertung mit Hauptsitz in Aachen begutachten wir Immobilien in der Stadt Aachen (Stadtmitte, Burtscheid, Laurensberg, Haaren, Eilendorf, Richterich, Brand, Kornelimünster, Walheim) und in der Städteregion Aachen (Eschweiler, Stolberg, Würselen, Herzogenrath, Alsdorf, Baesweiler, Roetgen).

Unsere Haupttätigkeitsfelder:


Wie können Gutachter für Immobilienbewertung und Bausachverständige Ihnen helfen?

  • Bei einem Baumangel oder Bauschäden

Ein Gutachten über bauliche Mängel oder Schäden gewährleistet eine unabhängige und objektive Betrachtung der gegenständlichen Baumängel und Schäden und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich bzw. als Entscheidungsbasis für anstehende Sanierungen u.ä..

  • Bei der Regelung von Erbangelegenheiten

Eine Immobilienbewertung bzw. ein Gutachten über den Verkehrswert bildet eine fundierte und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse und für eine gerechte Erbaufteilung.

  • Bei Scheidungsangelegenheiten

Bei einer Scheidung wird ebenfalls eine Basis zur gerechten Vermögensaufteilung oder Zugewinnberechnung benötigt. Diese Basis gibt Ihnen ein Immobilien – Gutachten über den Verkehrswert.

  • Bei der Bemessung von Erbschafts- und Schenkungssteuern

Immobiliengutachter können die Basis für die Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer im Rahmen von Nachlässen liefern. Die Vorlage eines objekt- und marktgerechten Verkehrswertgutachtens beim Finanzamt führt häufig zu einer Anpassung eines bereits zugestellten Erbschafts- und Schenkungssteuerbescheids.

  • Bei Betreuungsangelegenheiten

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber in Pflege- oder Betreuungsangelegenheiten gefordert, um eine marktgerechte Basis für den Objektverkauf zu erlangen.

  • Als Grundlage zur Ermittlung von Beleihungswerten zur Bankvorlage
  • Bei dem Verkauf einer Immobilie

Das Gutachten eines Immobiliengutachters dient dem Verkäufer als Grundlage für anstehende Verkaufsverhandlungen. Die Immobilienbewertung hilft dabei, einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen.

  • Bei dem Erwerb einer Immobilie

Die marktgerechte Einschätzung eines Immobiliengutachters bezüglich Höhe des geforderten Kaufpreises sowie Beurteilung des baulichen und energetischen Zustands schützt den Erwerber vor eventuellen Fehlkäufen und dabei, die passende Immobilie zu finden.

  • Bei der energetischen Gebäudeertüchtigung

Die sachverständige Einschätzung und Beratung eines Bausachverständigen und Energieberaters gibt Ihnen hilfreiche Hinweise für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  bei einer anstehenden energetischen Gebäudeertüchtigung.

  • Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen

Das Gutachten eines Bausachverständigen liefert bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen unabdingbare Informationen für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  der vormals schadhaften Detailpunkte.

  • Bei dem gesetzlich geforderten Energieausweis bei Immobilien – Wechsel
  • Als Grundlage für die Gebäudeversicherung

Kommt es zu einem Schaden, muss zunächst die genaue Schadenshöhe durch einen Immobiliengutachter oder Bausachverständigen festgestellt werden. Dieser beurteilt als neutrale Instanz den entstandenen Schaden und beziffert dessen Höhe. Die hierfür gestellte Rechnung wird in den meisten Fällen ebenfalls von der Gebäudeversicherung übernommen. Um Über- oder Unterversicherungen zu vermeiden, können darüber hinaus Gebäudewertgutachten von einem Immobiliengutachter als Grundlage für die sachgerechte Versicherung einer Immobilie herangezogen werden. Auf dieser Grundlage kann die Bemessung der Versicherungsprämie vorgenommen werden.


So erreichen Sie uns:

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Standort Aachen

Aachen ist eine kreisfreie Stadt und Kurstadt im nordrhein­westfälischen Regierungsbezirk Köln. Die Stadt ist Mitglied des Landschaftsverbandes Rheinland und gehört nach dem Aachen ­ Gesetz mit Wirkung vom 21. Oktober 2009 als kreisfreie Stadt zur Städteregion Aachen. 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Großstadt. Aachen grenzt an die Niederlande und Belgien. 

Die Stadt ist bekannt für ihre bis in die Jungsteinzeit zurückreichende Geschichte und ihr damit verbundenes kulturelles, archäologisches und architektonisches Erbe. Der Aachener Dom, das Wahrzeichen der Stadt, wurde gemeinsam mit dem Domschatz 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal und zweites Kulturdenkmal weltweit in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Aachen ist Bischofssitz und ein bedeutender Standort der deutschen Süßwarenindustrie. Mit der Rheinisch ­ Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) verfügt die Stadt über eine der größten und traditionsreichsten technischen Universitäten Europas. Für Verdienste um die europäische Einigung wird jährlich der Internationale Karlspreis an Persönlichkeiten des In-­ und Auslands verliehen.

Aachen liegt im Grenzgebiet zu den Niederlanden und Belgien (Euregio Maas­Rhein) am Nordrand der Eifel bzw. des Rheinischen Schiefergebirges. Die Eifel und das Hohe Venn im Süden, weite Gebiete zwischen Niederrhein und Niedermaas sowie die Ardennen sind an Aachen angrenzende Landschaften. Nahe gelegene größere Städte sind Köln, Düsseldorf, Duisburg, Bonn, Mönchengladbach, Krefeld, Leverkusen, Lüttich (Belgien), Maastricht, Heerlen und Roermond (alle Niederlande). Außerdem grenzt Aachen im Norden und Osten an einen städtischen Verdichtungsraum, zu dem die Städte Herzogenrath, Übach­Palenberg, Alsdorf, Baesweiler und Würselen nördlich, Eschweiler nordöstlich und Stolberg östlich der Stadt gehören.

Aachen liegt im Dreiländereck Deutschland–Belgien–Niederlande im Zentrum der Euregio Maas­Rhein, in einem nach Nordosten geöffneten Talkessel, in dem sich fast alle Aachener Bäche in der Wurm sammeln und zur Rur fließen. Das Stadtgebiet befindet sich somit im Einzugsgebiet der Maas, direkt am Nordrand des linksrheinischen Schiefergebirges (Eifel), etwa 30 km nördlich des Hohen Venns.

Der höchste Punkt im Stadtgebiet misst 410 m ü. NN und liegt im äußersten Südosten der Stadt. Der tiefste Punkt beträgt 125 m ü. NN und befindet sich im Norden der Stadt an der Bundesgrenze zu den Niederlanden. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 87,7 km, davon 23,8 km Grenze zu Belgien und 21,8 km zu den Niederlanden. Die größte Nord­-Süd-­Ausdehnung beträgt 21,6 km, die größte West-­Ost­Ausdehnung 17,2 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Aachen:

  • Städteregion Aachen: Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Roetgen
  • Provinz Lüttich: Raeren, Kelmis, Plombières
  • Provinz Limburg (Niederlande): Vaals, Gulpen – Wittem, Simpelveld, Heerlen, Kerkrade

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet gliedert sich in sieben Stadtbezirke mit je einer eigenen Bezirksvertretung und einem Bezirksvorsteher sowie einem eigenen Bezirksamt. Die Bezirksvertretung wird von der Bevölkerung des Stadtbezirks bei jeder Kommunalwahl gewählt. Die Stadtbezirke sind für statistische Zwecke teilweise in statistische Bezirke unterteilt. Diese haben eine zweistellige Nummer.

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken:

Aachen-­Mitte (10 Markt, 13 Theater, 14 Lindenplatz, 15 St. Jakob, 16 Westpark, 17 Hanbruch, 18 Hörn, 21 Ponttor, 22 Hansemannplatz, 23 Soers, 24 Jülicher Straße, 25 Kalkofen, 31 Kaiserplatz, 32 Adalbertsteinweg, 33 Panneschopp, 34 Rothe Erde, 35 Trierer Straße, 36 Frankenberg, 37 Forst, 41 Beverau, 42 Burtscheid Kurgarten, 43 Burtscheid Abtei, 46 Burtscheid Steinebrück, 47 Marschiertor, 48 Hangeweiher); Brand (51 Brand); Eilendorf (52 Eilendorf); Haaren (53 Haaren mit Verlautenheide); Kornelimünster/Walheim (61 Kornelimünster, 62 Oberforstbach, 63 Walheim); Laurensberg (64 Vaalserquartier, 65 Laurensberg); Richterich (88 Richterich)

Unabhängig von der amtlichen Kennzeichnung besteht Aachen aus 50 Stadtteilen, hier sortiert nach Stadtbezirken:

Aachen-­Mitte: Beverau, Bildchen, Burtscheid, Forst, Frankenberg, Grüne Eiche, Hörn, Lintert, Pontviertel, Preuswald, Ronheide, Rosviertel, Rothe Erde, Stadtmitte, Steinebrück, West

Brand: Brand, Eich, Freund, Hitfeld, Niederforstbach

Eilendorf: Eilendorf, Nirm

Haaren: Haaren, Hüls, Verlautenheide

Kornelimünster/Walheim: Friesenrath, Hahn, Kitzenhaus, Kornelimünster, Krauthausen, Lichtenbusch, Nütheim, Oberforstbach, Sief, Schleckheim, Schmithof,

Walheim

Laurensberg: Gut Kullen, Kronenberg, Laurensberg, Lemiers, Melaten, Orsbach, Seffent, Soers, Steppenberg, Vaalserquartier, Vetschau

Richterich: Horbach, Huf, Richterich

Bevölkerung

Die Stadt Aachen hat 236.420 Einwohner (Stand: 9. Mai 2011), wovon 116.340 weiblich und 120.090 männlich sind. Die Arbeitslosenquote im Stadtgebiet liegt bei 9,7 Prozent (April 2012).

Im Vergleich der deutschen Großstädte weist Aachen bezogen auf den Zeitraum 2012/2013 mit 0,67 % einen durchschnittlichen Einwohnerzuwachs auf.

Städteregion Aachen

Die Stadt Aachen hat durch öffentlich-­rechtliche Vereinbarungen mit dem Kreis Aachen einige ihrer Aufgaben auf die Städteregion Aachen übertragen, darunter Schulträgeraufgaben, die Straßenverkehrsbehörde, die Ausländerbehörde und Teile des Sozialamtes.


 

Wirtschaft und Infrastruktur

Aachen als Oberzentrum

Aachen verfügt über zahlreiche Bildungseinrichtungen wie die RWTH, die Fachhochschule, die städtische Volkshochschule, diverse Gymnasien und andere Bildungszentren. Die Stadt beherbergt verschiedene Theater und Museen. Mit dem Sitz der Städteregion Aachen, dem Finanzamtszentrum, dem Justizzentrum mit seinen jeweiligen Fachgerichten sowie weiteren für eine Großstadt üblichen Behörden, den Sportstätten, Krankenhäusern, darunter das Universitätsklinikum wie auch mehrere Fachkliniken, weiteren Einrichtungen für Gesundheit und Soziales, diversen Kreditinstituten und spezialisierten Einkaufsmöglichkeiten für den höherwertigen Bedarf sowie bei sonstigen Dienstleistungen erfüllt die Stadt alle Kriterien für ein Oberzentrum. Auch verfügt sie über den Anschluss an mehrere Autobahnen (A 4, A 44, A 544), an das Bundesfernstraßennetz und den ICE und Thalys im Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn.

  

Bad Aachen

Aachen war schon vor der Errichtung der Kaiserpfalz wegen seiner zahlreichen Quellen bekannt, die stark schwefelhaltiges, bis zu 74 °C heißes Wasser an die Oberfläche bringen. Die Quellen im Stadtteil Burtscheid gehören damit zu den heißesten Quellen Mitteleuropas. Diesen Quellen wird zugeschrieben, dass sie Rheuma und viele andere Krankheiten heilen sollen. Nicht zuletzt aus diesem Grund etablierte schließlich Karl der Große den Ort zu einer bedeutenden Stadt. Als staatlich anerkannte Kurstadt darf sich die Stadt Bad Aachen nennen. Heute gibt es den historischen Kurpark um den Elisenbrunnen im Stadtzentrum und den modernen Bäderbereich der Carolus Thermen.

 

Unternehmen

Aachen hat mehrere bedeutende Industriezweige. Zu nennen ist hier ein Werk des deutschen Reifenherstellers Continental AG sowie Philips Deutschland GmbH, einer der weltweit größten Elektronikhersteller.

Aachen ist ebenso Zentrum für Maschinenbau, Automation, IT, Laser­ und Umwelttechnologie mit jeweils großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt. Viele IT­Unternehmen, die teilweise als Spin­offs der Universität und Fachhochschule gegründet wurden, haben sich gemeinsam mit Forschungseinrichtungen zum Kompetenznetzwerk Regina e. V. IT/Informatik Aachen zusammengeschlossen.

Weiterhin ist die Stadt als Standort der Automobilindustrie bedeutend, sowohl durch ortsansässige Zulieferindustrie (z. B. Continental und Saint­Gobain), das Ford Forschungszentrum Aachen (FFA) als auch durch Institute der RWTH, die ihren Schwerpunkt in der Automobiltechnologie haben.

Außerdem ist die Produktion von Süßwaren von bekannten Unternehmen wie Zentis (Konfitüren, Süßwaren, Fruchtzubereitungen), Lambertz (Lebkuchen, Printen), Lindt & Sprüngli (Schokolade, Pralinen) bedeutend. Die Aachener Printen sind weltberühmt.

Neben den genannten Unternehmen ist Aachen Standort vieler Industriebetriebe wie Grünenthal (pharmazeutische Produkte), Waggonfabrik Talbot (Schienenfahrzeuge) und Saint­Gobain (Glas). Die Stadt bietet gute Standortvorteile wegen einer dichten Infrastruktur mit Produktions-­ und Dienstleistungen auf engstem Raum.

Auch der Tourismus spielt eine wichtige Rolle (2009: 854.491 Übernachtungen in 4000 Betten).

In der Vergangenheit war die Produktion von Nadeln und Tuchen der wichtigste Wirtschaftsfaktor. So waren in Aachen mehrere hundert Nadelfabriken ansässig. Die letzte Nadelfabrik stellte den Betrieb Ende 2004 ein, von den zahlreichen Tuchfabriken ist nur eine geblieben. Weitere Bedeutung hatte die Herstellung von Schienenfahrzeugen, Schirmen und Transformatoren. Auch diese Bereiche sind jedoch inzwischen stark reduziert oder völlig aufgegeben worden.

Im Bereich der Versicherungen hat sich der Standort innerhalb der Generali Deutschland behaupten können. Die dazugehörende Aachen Münchener Versicherungsgesellschaft errichtete in der Aachener Innenstadt an der Stelle des früheren Sozialgerichts eine neue Zentralverwaltung.


 

Verkehr

Bahn
Allgemeines

Neben dem Hauptbahnhof gibt es die Personenbahnhöfe AC – West und Rothe Erde sowie die Haltepunkte AC – Schanz und Eilendorf. Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys von Köln nach Paris fährt über Aachen, Lüttich und Brüssel. Auch der ICE International verkehrt auf der Strecke Brüssel–Lüttich–Aachen–Köln und weiter nach Frankfurt. Der Thalys verkehrt 5­mal täglich, der ICE in einem 4-Stunden-­Takt. Die Stadt liegt somit an einer wichtigen Verbindung (PBKA) des transeuropäischen Schienennetzes. Auf der zweiten von Aachen ausgehenden innerdeutschen Strecke nach Mönchengladbach und von dort aus weiter nach Düsseldorf oder Duisburg über Krefeld findet nur noch in geringem Maße Fernverkehr statt.

Beide Strecken sind jedoch wichtige Magistralen des Güterverkehrs. Die zwei von Aachen ausgehenden Strecken nach Belgien – für den Personenverkehr nach Brüssel über Lüttich (Wesertalstrecke / HSL 3) und für den Güterverkehr nach Antwerpen über Tongeren (Montzenroute) – sind die einzigen in Betrieb befindlichen Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Belgien. Die direkte Verbindung in die Niederlande besteht nach der Reaktivierung im Rahmen der Euregiobahn wieder. Sie verbindet Aachen über Herzogenrath mit Heerlen. Eine direkte Verbindung nach Maastricht besteht nicht mehr mit der Bahn, sondern nur noch mit dem Bus. Die Bahnstrecke Aachen–Maastricht ist die älteste internationale Bahnstrecke der Niederlande. Es ist beabsichtigt, Teile der Bahnstrecke auf niederländischer Seite in das Eigentum einer Museumseisenbahngesellschaft zu übertragen, der Abschnitt Aachen–Vetschau–Avantis–Kerkrade soll im Rahmen des Projektes Via Avantis reaktiviert werden. [52]

 

Öffentlicher Personennahverkehr

Seit 2001 hält die Euregiobahn an zunächst vier (Eilendorf, Rothe Erde, Aachen Hbf und AC – West), inzwischen fünf (neu errichtet: AC – Schanz) Bahnhöfen bzw. Haltepunkten im Stadtgebiet, bedient jedoch weder die innerstädtischen Strecken mit der höchsten Fahrgastfrequenz noch erschließt sie das Aachener Stadtzentrum.

Die Buslinien und die Euregiobahn sind in den Aachener Verkehrsverbund (AVV) integriert und fahren auch ins benachbarte Ausland, wie z. B. nach Heerlen (NL), Kerkrade (NL), Kelmis (B) oder Eupen (B). Es gibt mehrere Schnellbuslinien u. a. nach Alsdorf/Aldenhoven/Jülich (Linie 220/SB20), Heerlen (Linie 44), Eschweiler (Linie 52), Roetgen/Simmerath/Gemünd (Linie SB63), Stolberg (Linie 125), Walheim (Linie 135), Herzogenrath (Linie 147), Baesweiler (Linie 151) und Maastricht (Linie 50 der niederländischen Veolia, kein AVV­Tarif).

 

Straßenanbindung

Am Autobahnkreuz Aachen treffen sich die Bundesautobahnen A 4, A 44 und A 544. Die A 4 führt nach Köln sowie über den Grenzübergang Vetschau in die Niederlande, die A 44 nach Düsseldorf sowie nach Belgien. Die A 544 verbindet das Kreuz Aachen mit dem Europaplatz im Osten Aachens. Als Europastraße E 40 ist die A 4 von Köln bis zum Aachener Kreuz und ab dort die A 44 in Richtung Belgien beschildert. Die E 314 führt vom Grenzübergang Vetschau bis zum Autobahnkreuz Aachen. Ferner führen die Bundesstraßen B 1, B 1a, B 57, B 258 und B 264 durch das Stadtgebiet.

 

Fahrrad

Die Stadt Aachen ist ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in Nordrhein­Westfalen. Trotz des sehr hohen Studentenanteils ist der Fahrradverkehr im Vergleich zu anderen studentisch geprägten Städten gering, was mit den starken Steigungen im Innenstadtbereich und der starken Streuung von Universitätsgebäuden über das Stadtgebiet zusammenhängt. Die Stadt  ist an eine Reihe von Radwanderwegen angeschlossen.


Öffentliche Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten

Öffentliche Einrichtungen

Aachen ist Sitz folgender Institutionen und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts: Handwerkskammer Aachen (Kammerbezirk: Stadt Aachen und Kreise Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen); Industrie­ und Handelskammer Aachen – (Kammerbezirk: Stadt Aachen und Kreise Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen); Justizvollzugsanstalt Aachen, mit 865 Haftplätzen eine der größten des Landes NRW; Justizzentrum Aachen, 2004–2007 erstellte Erweiterung des alten Gerichtsgebäudes an Stelle des alten Gefängnisses, seit Dezember 2007/Januar 2008 Sitz aller in Aachen ansässigen Gerichte (Landgericht Aachen, Amtsgericht Aachen, Arbeitsgericht Aachen, Verwaltungsgericht Aachen, Sozialgericht Aachen) und der Staatsanwaltschaft Aachen; Universitätsklinikum Aachen, eine Anstalt des öffentlichen Rechts; Wetterwarte, Klimareferenzstation des Deutschen Wetterdienstes in Orsbach

 

Medizinische Versorgung

Das größte Krankenhaus ist das Universitätsklinikum Aachen am westlichen Stadtrand. Das Franziskushospital liegt am Morillenhang in der Innenstadt. Das Luisenhospital liegt am Boxgraben in der Innenstadt. Das Marienhospital liegt im Stadtteil Burtscheid. Das Alexianer Krankenhaus in der Innenstadt.

 

Bildung und Forschung

Die Rheinisch­Westfälische Technische Hochschule (RWTH) ist eine der größten und traditionsreichsten Technischen Hochschulen Europas. Neben den naturwissenschaftlich­technischen Fächern und der Medizin werden auch mehrere Sprachen, diverse Geistes­ und Sozialwissenschaften sowie Architektur angeboten. Darüber hinaus veranstaltet RWTH extern regelmäßig Vorträge für interessierte Bürger, um Ergebnisse und Entwicklungen aus Forschung und Lehre nach außen zu tragen.

Zudem befindet sich seit 1971 in Aachen die Fachhochschule (FH). Die Fachhochschule (FH) ist mit den Standorten Aachen und Jülich eine der größten ihrer Art in Deutschland.

Aachen ist auch Standort einer Abteilung der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Die Katholische Hochschule Nordrhein­Westfalen (KatHO NRW, bis 2008 KFH NW) wurde 1971 (als Katholische Fachhochschule NW) gegründet, indem mehrere Höhere Fachschulen für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik und ein Institut für Religionspädagogik zu einer Fachhochschule zusammengefasst wurden.

Die Stadt beheimatet eine Reihe von weiteren Einrichtungen: die Volkshochschule Aachen, das Werk­ und Bildungszentrum Bleiberger Fabrik, das Fraunhofer­Institut für Lasertechnik (ILT), das Fraunhofer­Institut für Produktionstechnologie (IPT), die FOM Hochschule und das Fraunhofer­Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (IME). Außerdem sind Aachen das ehemalige Staatliche Umweltamt Aachen (StUA) (jetzt Außenstelle der Bezirksregierung Köln) und das Textiles & Flooring Institute GmbH (TFI) – Deutsches Teppich­Forschungsinstitut e. V. angesiedelt.

 

Sehenswürdigkeiten

  • Aachener Dom

Der ursprünglich als Pfalzkapelle Karls des Großen errichtete Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Kuppelbau wurde etwa im Jahr 800 vollendet und war rund 400 Jahre der größte freischwebende Kuppelbau nördlich der Alpen. Architektonisches Vorbild war die Basilika San Vitale in Ravenna

  • Schatzkammer des Aachener Doms

Die Schatzkammer des Aachener Doms birgt den bedeutendsten Kirchenschatz nördlich der Alpen. Neben dem Lotharkreuz (um 1000) und der silbernen, teils vergoldeten Karlsbüste (etwa 1349) wird hier der Marmorsarkophag ausgestellt, in dem Karl der Große 814 vermutlich bestattet wurde.

  • Aachener Rathaus

Auf den Grundmauern der Palastaula der karolingischen Kaiserpfalz wurde im 14. Jahrhundert von der Bürgerschaft unter Leitung ihres amtierenden Bürgermeister Gerhard Chorus das gotische Rathaus erbaut. Nur der Granusturm zeugt von der ursprünglichen Bebauung aus der Zeit Karls des Großen.

  • Grashaus

Am Fischmarkt steht das sogenannte Grashaus, dessen Fassade vom ältesten Rathaus der Stadt stammt und auf das Jahr 1267 datiert wird, aber vermutlich auf noch älteren Grundmauern steht. Es diente nach dem Bau des neuen Rathauses (Fertigstellung 1349) erst als Gerichtsstätte, später aber auch als Gefängnis und Richtplatz.

  • Haus Löwenstein

Das Haus Löwenstein am Markt wurde etwa zur gleichen Zeit errichtet wie das Rathaus und vermutlich 1345 fertiggestellt. Es ist neben Dom und Rathaus eines der wenigen gotischen Bauwerke, die den großen Stadtbrand von 1656 überstanden.

  • St. Michael

Die Kirche St. Michael ist das wichtigste Bauwerk einer Reihe von Bauten, welche die Jesuiten nach 1600 in Aachen im Rahmen ihres Collegiums errichteten.

  • Elisenbrunnen

Am Friedrich­-Wilhelm-­Platz finden sich die Wandelhallen des Elisenbrunnens. Der klassizistische Bau des Landesbauinspektors Johann Peter Cremer und des Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel wurde 1827 fertiggestellt und ist neben Rathaus und Dom eines der Wahrzeichen der Stadt.

Daten und Fakten (u.a. aus Wikipedia)

 

 

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