Gutachter, Sachverständiger im Raum Düren

Sachverständige für Immobilienbewertung und Bauschäden im Kreis Düren

Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Immobilienbewertung und Schäden an Gebäuden begutachten wir Immobilien in der Stadt Düren und im Kreis Düren.

Unsere Haupttätigkeitsfelder als Bausachverständige und Immobiliengutachter sind:

Wie können Immobiliengutachter und Bausachverständige Ihnen helfen?

  • Bei einem Baumangel oder Bauschäden

Ein Gutachten über bauliche Mängel oder Schäden gewährleistet eine unabhängige und objektive Betrachtung der gegenständlichen Baumängel und Schäden und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich bzw. als Entscheidungsbasis für anstehende Sanierungen u.ä..

  • Bei der Regelung von Erbangelegenheiten

Eine Immobilienbewertung bzw. ein Gutachten über den Verkehrswert bildet eine fundierte und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse und für eine gerechte Erbaufteilung.

Bei Scheidungsangelegenheiten

Bei einer Scheidung wird ebenfalls eine Basis zur gerechten Vermögensaufteilung oder Zugewinnberechnung benötigt. Diese Basis gibt Ihnen ein Immobiliengutachten über den Verkehrswert.

  • Bei der Bemessung von Erbschafts- und Schenkungssteuern

Immobiliengutachter können die Basis für die Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer im Rahmen von Nachlässen liefern. Die Vorlage eines objekt- und marktgerechten Verkehrswertgutachtens beim Finanzamt führt häufig zu einer Anpassung eines bereits zugestellten Erbschafts- und Schenkungssteuerbescheids.

  • Bei Betreuungsangelegenheiten

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber in Pflege- oder Betreuungsangelegenheiten gefordert, um eine marktgerechte Basis für den Objektverkauf zu erlangen.

  • Als Grundlage zur Ermittlung von Beleihungswerten zur Bankvorlage
  • Bei dem Verkauf einer Immobilie

Das Gutachten eines Immobiliengutachters dient dem Verkäufer als Grundlage für anstehende Verkaufsverhandlungen. Die Immobilienbewertung hilft dabei, einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen.

  • Bei dem Erwerb einer Immobilie

Die marktgerechte Einschätzung eines Immobiliengutachters bezüglich Höhe des geforderten Kaufpreises sowie Beurteilung des baulichen und energetischen Zustands schützt den Erwerber vor eventuellen Fehlkäufen und dabei, die passende Immobilie zu finden.

  • Bei der energetischen Gebäudeertüchtigung

Die sachverständige Einschätzung und Beratung eines Bausachverständigen und Energieberaters gibt Ihnen hilfreiche Hinweise für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  bei einer anstehenden energetischen Gebäudeertüchtigung.

  • Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen

Das Gutachten eines Bausachverständigen liefert bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen unabdingbare Informationen für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  der vormals schadhaften Detailpunkte.

  • Bei dem gesetzlich geforderten Energieausweis bei Immobilien – Wechsel
  • Als Grundlage für die Gebäudeversicherung

Kommt es zu einem Schaden, muss zunächst die genaue Schadenshöhe durch einen Immobiliengutachter oder Bausachverständigen festgestellt werden. Dieser beurteilt als neutrale Instanz den entstandenen Schaden und beziffert dessen Höhe. Die hierfür gestellte Rechnung wird in den meisten Fällen ebenfalls von der Gebäudeversicherung übernommen.

Um Über- oder Unterversicherungen zu vermeiden, können darüber hinaus Gebäudewertgutachten von einem Immobiliengutachter als Grundlage für die sachgerechte Versicherung einer Immobilie herangezogen werden. Auf dieser Grundlage kann die Bemessung der Versicherungsprämie vorgenommen werden.


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Standort Kreis Düren

Der Kreis Düren ist ein Kreis im Westen von Nordrhein – Westfalen im Regierungsbezirk Köln. Der Kreis Düren liegt im Rheinland und erstreckt sich auf Teile der Nordeifel im Süden des Kreisgebietes und der Jülicher Börde im Norden. Durch den Kreis fließt von Süd nach Nord die Rur. Der südwestliche Zipfel des Kreisgebietes gehört zum Nationalpark Eifel. Der Kreis Düren grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Kreise Heinsberg, Rhein – Kreis Neuss, Rhein – Erft – Kreis, Euskirchen sowie an die Städteregion Aachen.

Der Kreis Düren setzt sich aus fünfzehn Gemeinden zusammen. Fünf von ihnen führen den Titel Stadt. Von diesen fünf ist die Stadt Jülich Mittlere kreisangehörige Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 25.000 und 60.000.

Städte

  • Düren
  • Heimbach
  • Jülich
  • Linnich
  • Nideggen

Gemeinden

  • Aldenhoven
  • Hürtgenwald
  • Inden
  • Kreuzau
  • Langerwehe
  • Merzenich
  • Niederzier
  • Nörvenich
  • Titz
  • Vettweiß

Anlässe für eine Wertermittlung

Beispielhafte Anlässe für eine Wertermittlung

Wertermittlung zur Regelung von Rechtsstreitigkeiten

Ein unparteiisches, unabhängiges und objektives Gutachten hilft den Parteien und den Verfahrensbeteiligten, den Rechtsstreit beizulegen und einen gerechten Ausgleich zu schaffen. Das Gerichtsgutachten bildet dabei eine neutrale Entscheidungsgrundlage, wie Zwangsversteigerung, Teilungsversteigerung, Nachlassverfahren, Erb- bzw. Scheidungsauseinandersetzungen, sonstige Auseinandersetzungen.

Wertermittlung zur Regelung von Erbangelegenheiten

Eine Immobilienbewertung bzw. ein Gutachten über den Verkehrswert bildet eine fundierte und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse und für eine gerechte Erbaufteilung.

Immobilienbewertung im Rahmen von Scheidungsangelegenheiten

Bei einer Scheidung wird ebenfalls eine Basis zur gerechten Vermögensaufteilung oder Zugewinnberechnung benötigt. Diese Basis gibt Ihnen ein Immobilien – Gutachten über den Verkehrswert.

Bemessung von Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer

Gutachter können die Basis für die Bemessung der Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer im Rahmen von Nachlässen liefern. Die Vorlage eines objekt- und marktgerechten Verkehrswertgutachtens beim Finanzamt führt häufig zu einer Anpassung eines bereits zugestellten Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuerbescheids.

Bewertung im Zwangsversteigerungsverfahren

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber im Zwangsversteigerungsverfahren gefordert, um eine Basis für die Zuschlagserteilung und die Bemessung der 7/10 und der 5/10 Wertgrenze zu haben.

Immobilienbewertung  bei Betreuungsangelegenheiten

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber in Pflege- oder Betreuungsangelegenheiten gefordert, um eine marktgerechte Basis für den Objektverkauf zu erlangen.

Grundlage zur Ermittlung von Beleihungswerten zur Bankvorlage

Wertermittlung als Grundlage für den Verkauf einer Immobilie

Das Gutachten eines Immobiliengutachters dient dem Verkäufer als Entscheidungsgrundlage für anstehende Verkaufsverhandlungen. Die Immobilienbewertung hilft dabei, einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen.

Wertermittlung als Grundlage für den Erwerb einer Immobilie

Die marktgerechte Einschätzung eines Immobiliengutachters bezüglich Höhe des geforderten Kaufpreises sowie Beurteilung des baulichen und energetischen Zustands schützt den Erwerber vor eventuellen Fehlkäufen und dabei, die passende Immobilie zu finden.

Gutachten im Rahmen von städtebaulichen Maßnahmen, wie Gebietssanierung, Umlegung u.ä.

Wertermittlung als Grundlage für die Gebäudeversicherung

Um Über- oder Unterversicherungen zu vermeiden, können darüber hinaus Gebäudewertgutachten von einem Immobiliengutachter als Grundlage für die sachgerechte Versicherung einer Immobilie herangezogen werden. Auf dieser Grundlage kann die Bemessung der Versicherungsprämie vorgenommen werden.

Mietwertgutachten, zur Ermittlung des Mietwertes

Falls Ihr spezieller Fall hier nicht aufgeführt ist, scheuen Sie sich nicht, uns dennoch anzusprechen!

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

Begutachtung durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige 

Bei der Suche nach einem geeigneten Sachverständigen werden Sie sich folgende Fragen stellen: Wie finde ich den richtigen Sachverständigen? Wer garantiert, dass der gefundene Sachverständige fachlich versiert und persönlich integer ist?

Der Begriff „Sachverständiger“ ist gesetzlich nicht geschützt. Sachverständig darf sich also grundsätzlich jeder nennen und jeder darf sich den Titel „Sachverständiger“ selber verleihen. Die Suche nach dem Sachverständigen beginnt meist in den Gelben Seiten oder im Internet. Dort finden sich eine Vielzahl von Sachverständigen und eine Vielzahl von Bezeichnungen wie „anerkannt“, „öffentlich bestellt und vereidigt“, „zertifiziert“, „TÜV – Sachverständiger“, „Dekra – Sachverständiger“ uvm..

Die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen sind in einer besonderen Bestimmung gesetzlich geregelt, nämlich in § 36 Gewerbeordnung und § 91 Abs. 1 Nr. 8 Handwerksordnung. Sinn und Zweck der öffentlichen Bestellung und Vereidigung bestehen darin, den Gerichten, Behörden und privaten Nachfragern qualifizierte Sachverständige zur Verfügung zu stellen, die von einem Fachgremium auf persönliche und fachliche Eignung überprüft wurden. Die Auftraggeber können davon ausgehen, dass die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ihre Gutachten gewissenhaft, unparteiisch, unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen erstatten. Bei der Beauftragung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen haben die Nachfrager darüber hinaus eine größere Chance als bei der Einschaltung anderer Sachverständiger, dass die Gutachten von der jeweiligen Gegenseite als objektive Entscheidungsgrundlage akzeptiert werden.

Mit der öffentlichen Bestellung und Vereidigung gehen für den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen verschiedene Pflichten, wie z.B. die Pflicht zur unabhängigen, weisungsfreien, gewissenhaften und unparteiischen Aufgabenerfüllung, der Fortbildungspflicht, die Verpflichtung zur Gutachtenerstattung und der persönlichen Aufgabenerfüllung, einher, die der fortlaufenden Qualitätssicherung seiner Tätigkeit als Sachverständiger dienen und für den Auftraggeber eine qualitativ hochwertige Gutachtenerstattung sicherstellen.

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige/ Gutachter für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken verfügen über eine besondere Sachkunde und über ein überdurchschnittliches Wissen auf dem Fachgebiet Immobilienbewertung. Sie wissen, welche Daten und Fakten wertrelevant sind und können dementsprechend fachkundige Stellungnahmen und Gutachten verfassen.

Für Immobilienbewertung erforderliche Unterlagen

Für die Immobilienbewertung erforderliche Unterlagen

Um eine fundierte Wertermittlung oder ein fundiertes Wertgutachten erstellen zu können, sind im Vorfeld zahlreiche Daten und Unterlagen zu beschaffen sowie umfangreiche Recherchen und Erhebungen zum Grundstück und dem aufstehenden Gebäude durchzuführen. Die Qualität eines Gutachtens hängt wesentlich von der Berücksichtigung aller wertrelevanten Unterlagen, Daten und Fakten ab, weshalb gerade dieser Rechercheleistung und der Qualität der benötigten Unterlagen erhöhte Bedeutung zukommt.

Folgende Unterlagen, Angaben und Daten werden beispielsweise für eine Wertermittlung oder ein Wertgutachten benötigt (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist je nach Objektart (Eigentumswohnung/ Mietwohnhaus/ Gewerbeobjekt u.ä.) oder Gutachtenzweck (siehe Bewertungsanlässe) entsprechend anzupassen bzw. zu ergänzen:

  • Grundbuchauszug (wenn möglich nicht älter als 3 Monate)
  • Auszug aus dem Liegenschaftskataster
  • Unterlagen aus der Bauakte, z.B.
  • Genehmigungsunterlagen wie Baugenehmigung, Rohbau- und Gebrauchsabnahmeschein,
  • Gebäudepläne wie Grundrisse, Schnitte, Ansichten,
  • Baubeschreibung sowie
  • Flächenberechnungen, Berechnung der Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung, der Nutzfläche und der Bruttogrundfläche u.ä.
  • Behördliche Auskünfte zu Baulasten,
  • Erschließungsbeiträgen,
  • Kommunalabgaben,
  • Denkmaleigenschaft,
  • bauordnungs- und planungsrechtlicher Zustand,
  • Altlasten,
  • öffentliche Förderung
  • Auskünfte zu dinglichen Rechten und Belastungen (Eintragungen in Abt. II im Grundbuch mit den entsprechenden Eintragungsbewilligungen aus der Grundakte)

Ggf. ergänzende Dokumente je nach Objekt:

  • Bei vermieteten Objekten der Wohnraum- oder Gewerbemietvertrag/ -verträge
  • Aufstellung über die erzielten Nettomieteinkünfte/ Bewirtschaftungskosten u.ä.
  • Bei Wohnungseigentum außerdem der aktuelle Wirtschaftsplan sowie die
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen,
  • ggf. die Teilungserklärung und
  • der Aufteilungsplan u.ä.
  • Energieausweis
  • Kaufvertrag
  • Kostenvoranschlag
  • Einheitswertbescheid/ Bescheid über die Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer
  • Bei Objekten mit Denkmaleigenschaft Auszug aus der Denkmalliste
  • Bei Eintragungen in Abt II des Grundbuchs die jeweiligen Eintragungsbewilligungen aus der Grundakte
  • Gesetzlich begründete Rechte und Belastungen (Beschränkung aufgrund des BGB)
  • Sonstige öffentlich – rechtliche Belastungen, Rechte und Beschränkungen

Gutachterhonorar

Was kostet ein Wertgutachten? Fragen und Antworten zum Gutachterhonorar.

Eine häufig gestellte Frage! Die Antwort ist immer: Es kommt darauf an.

Entscheidend für den Wert eines Gutachtens ist weder der Preis bzw. das gezahlte Honorar noch der (mengenmäßige) Umfang des Gutachtens, sondern es zählen einzig und allein Qualität, Inhalt und Zweckerfüllung des Gutachtens. Vor diesem Hintergrund erscheint ein vermeintlich hohes, aber angemessenes Gutachterhonorar sinnvoller investiert, als die Investition in eine Leistung die vom Auftraggeber nicht verwendet werden kann und mag sie noch so günstig sein.

So hat auch Walter Ludin festgestellt: „Alles hat seinen Preis. Aber nicht jeder Preis hat seinen Wert.“

Nun mag jeder selber entscheiden, welches Gutachterhonorar ihm die Leistung wert ist. Dazu nachfolgend einige grundsätzliche Ausführungen und Auszüge aus den einschlägigen Verordnungen u.a. sowie abschließend ein Honorarbeispiel.

Bei einem Privatauftrag ist der Sachverständige in der Honorargestaltung grundsätzlich frei. Es gibt keine bundesweit geltende staatliche Gebührenordnung für Sachverständige im außergerichtlichen Bereich. Lediglich in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI gab es Gebührenregelungen für den Bereich Wertermittlung. Mit Fassung von 2009 ist dieser Bereich jedoch nicht mehr Bestandteil der HOAI. Mithin kann ein Sachverständiger für jeden Einzelfall mit einem Auftraggeber Umfang und Höhe des Honorars frei vereinbaren. Bei Gerichtsauftrag gibt es allerdings eine staatliche Gebührenordnung für Sachverständige in (Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen ZSEG).

Das Gutachterhonorar richtet sich stets nach dem Bearbeitungsaufwand, der sich aus der Bewertungsaufgabe und dem Bewertungsobjekt selber ergibt.

Auch die Tatsache ob und wie gut ein Objekt dokumentiert ist und diese Unterlagen dem Sachverständigen zur Verfügung gestellt werden, beeinflusst den Bearbeitungsaufwand nicht unerheblich. Wenn z.B. noch Bauakten bei den Behörden einzusehen sind oder wenn sogar gar keine Genehmigungsunterlagen mehr vorhanden sind und ein vollständiges Neuaufmass mit Grundrissplan zu fertigen ist, z.B. weil das Gebäude schon so alt ist, dann ergibt sich naturgemäß ein höherer Zeitaufwand, als wenn die Unterlagen vollständig seitens des Auftraggebers überlassen werden.

Weiterhin wertrelevant und damit auch honorarbeeinflussend sind die rechtlichen Eigenschaften des Bewertungsobjekts und die sonstigen besonderen, objektspezifischen Grundstücksmerkmale.

Außerdem entscheidet der Zweck, für den die Wertermittlung oder das Wertgutachten benötigt wird, über den Umfang und das Gutachterhonorar.

Bei einer Ankaufberatung beispielsweise können oftmals gar nicht alle Unterlagen zur Verfügung gestellt werden bzw. diese werden vom Noch – Eigentümer auch nicht zur Einsicht überlassen. Hier reicht dem Kaufinteressenten häufig eine erste überschlägige Einschätzung mit Ausweisung einer üblichen Kaufpreisspanne.

Anders verhält es sich demgegenüber bei Verkehrswertgutachten, die zur Vorlage beim Gericht oder dem Finanzamt dienen. Hier ist ein ausführliches Gutachten mit grundlegenden Recherchen, Aufbereitung aller wertrelevanten Daten und Erläuterung aller Bewertungsparameter unerlässlich. Aber auch hier bestimmt letztlich die Bewertungsaufgabe den Bearbeitungsumfang.

Bei familiären Auseinandersetzung (wie Scheidung, interne Erbangelegenheiten) wählen die Beteiligten aus Kostengründen oftmals eine kürzer gefasste Version des ausführlichen Gutachtens. Hierbei werden die Bewertungsparameter ebenso sorgfältig ermittelt, wie bei der ausführlichen Version, allerdings fällt der beschreibende Teil deutlich reduzierter aus und die Bewertungsansätze werden nicht im Detail erläutert.

Für Immobilien, die nicht dem nachfolgenden Beispielobjekt entsprechen, insbesondere z.B. für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien u.ä. ab einem Verkehrswert von 200.000 €, kann die Honorartabelle des BVS (Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger e.V.) zur Übersicht herangezogen werden.

BVS-Honorartabelle


Zur Einschätzung des Gutachterhonorars mag folgende Übersicht (hier am Beispiel für ein Standard – Einfamilien – Wohnhaus) dienen:

Ankaufberatung / gutachterliche Stellungnahme                                          450 € zzgl. MwSt.*

Beinhaltet 1 Ortstermin; Wertermittlung mit ortsüblichen Bewertungsansätzen; Zusammenstellung der Ergebnisse in einem ca. 3 – 7 seitigen Bericht

Kurzgutachten                                                                                                                    850 € zzgl. MwSt.*

Beinhaltet 1 Ortstermin; vollständige Wertermittlung mit Recherche und Überprüfung von Bewertungsparametern im üblichen Umfang und mit Ansatz orts- und objektüblicher Bewertungsansätze (im Ergebnis also identisch mit dem ausführlichen Gutachten, jedoch mit reduzierter Beschreibung und Erläuterung); Zusammenstellung der Wertermittlungsergebnisse in Kurzform in einem ca. 10 – 20 – seitigen Dokument

Ausführliches Verkehrswertgutachten (VK bis 225.000 €)                               ca. 1.250 zzgl. MwSt.*

Beinhaltet 1 Ortstermin; vollständige Wertermittlung mit Recherche und Überprüfung von Bewertungsparametern im üblichen Umfang und mit Ansatz orts- und objektüblicher Bewertungsansätze mit ausführlicher Beschreibung des Bewertungsobjekts, der wertrelevanten Eigenschaften und Erläuterung der Bewertungsansätze. Das ausführliche Gutachten umfasst ca. 40 – 60 Seiten.

*)

Vorstehende Honorarübersicht beruht auf der Annahme, dass die Unterlagen auftraggeberseitig zur Verfügung gestellt werden bzw. sofern diese nicht überlassen werden können ist mit einem Zuschlag auf das Grundhonorar zu kalkulieren, dieser bemisst sich nach dem erforderlichen Zeitaufwand für die Beschaffung bzw. Herstellung der Unterlagen/ Daten. Der Stundensatz beträgt netto 95 €. Nebenkosten, für Porto, Telefon, Kopien u.ä. werden gesondert mit 5 % der Honorarsumme sowie Fahrtkosten und  Gebühren gegen Nachweis in Rechnung gestellt. Des Weiteren wurde angenommen, dass sich das Gebäude in einem baujahrstypischen Gebäudezustand befindet und keine besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale/ Objekteigenschaften zu berücksichtigen sind. 


Besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale/ Objekteigenschaften, die einen Honorarzuschlag begründen, sind z.B.:

Eintragungen im Grundbuch Abt. II (z.B. Nießbrauch)

  • Gesetzlich begründete Rechte und Belastungen (Beschränkung aufgrund des BGB, z.B. Notwegerecht)
  • Sonstige öffentlich – rechtliche Belastungen, Rechte und Beschränkungen (z.B. Baulasten)
  • Schäden am Gebäude in nicht mehr üblichem Umfang

Sofern Sie ein konkretes Angebot über das Gutachterhonorar benötigen senden Sie dazu bitte aussagekräftige Unterlagen, wie einen aktuellen Grundbuchauszug, einen Katasterauszug oder Lageplan sowie Grundrisspläne als pdf – Datei an uns. Nutzen Sie dazu nachfolgendes Kontaktformular und geben zusätzlich an, ob sonstige wertrelevante Umstände zu berücksichtigen sind. Für die Ausarbeitung eines Angebots berechnen wir eine Bearbeitungspauschale von netto 50 €, die bei Auftragserteilung wieder verrechnet wird.


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Sachverständige Düren

Sachverständige für Immobilienbewertung und Bauschäden in Düren

Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Immobilienbewertung und Schäden an Gebäuden begutachten wir Immobilien in der Stadt Düren und im Kreis Düren.

Unsere Haupttätigkeitsfelder als Bausachverständige und Immobiliengutachter sind:

Wie können Immobiliengutachter und Bausachverständige Ihnen helfen?

  • Bei einem Baumangel oder Bauschäden

Ein Gutachten über bauliche Mängel oder Schäden gewährleistet eine unabhängige und objektive Betrachtung der gegenständlichen Baumängel und Schäden und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich bzw. als Entscheidungsbasis für anstehende Sanierungen u.ä..

  • Bei der Regelung von Erbangelegenheiten

Eine Immobilienbewertung bzw. ein Gutachten über den Verkehrswert bildet eine fundierte und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse und für eine gerechte Erbaufteilung.

Bei Scheidungsangelegenheiten

Bei einer Scheidung wird ebenfalls eine Basis zur gerechten Vermögensaufteilung oder Zugewinnberechnung benötigt. Diese Basis gibt Ihnen ein Immobiliengutachten über den Verkehrswert.

  • Bei der Bemessung von Erbschafts- und Schenkungssteuern

Immobiliengutachter können die Basis für die Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer im Rahmen von Nachlässen liefern. Die Vorlage eines objekt- und marktgerechten Verkehrswertgutachtens beim Finanzamt führt häufig zu einer Anpassung eines bereits zugestellten Erbschafts- und Schenkungssteuerbescheids.

  • Bei Betreuungsangelegenheiten

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber in Pflege- oder Betreuungsangelegenheiten gefordert, um eine marktgerechte Basis für den Objektverkauf zu erlangen.

  • Als Grundlage zur Ermittlung von Beleihungswerten zur Bankvorlage
  • Bei dem Verkauf einer Immobilie

Das Gutachten eines Immobiliengutachters dient dem Verkäufer als Grundlage für anstehende Verkaufsverhandlungen. Die Immobilienbewertung hilft dabei, einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen.

  • Bei dem Erwerb einer Immobilie

Die marktgerechte Einschätzung eines Immobiliengutachters bezüglich Höhe des geforderten Kaufpreises sowie Beurteilung des baulichen und energetischen Zustands schützt den Erwerber vor eventuellen Fehlkäufen und dabei, die passende Immobilie zu finden.

  • Bei der energetischen Gebäudeertüchtigung

Die sachverständige Einschätzung und Beratung eines Bausachverständigen und Energieberaters gibt Ihnen hilfreiche Hinweise für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  bei einer anstehenden energetischen Gebäudeertüchtigung.

  • Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen

Das Gutachten eines Bausachverständigen liefert bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen unabdingbare Informationen für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  der vormals schadhaften Detailpunkte.

  • Bei dem gesetzlich geforderten Energieausweis bei Immobilien – Wechsel
  • Als Grundlage für die Gebäudeversicherung

Kommt es zu einem Schaden, muss zunächst die genaue Schadenshöhe durch einen Immobiliengutachter oder Bausachverständigen festgestellt werden. Dieser beurteilt als neutrale Instanz den entstandenen Schaden und beziffert dessen Höhe. Die hierfür gestellte Rechnung wird in den meisten Fällen ebenfalls von der Gebäudeversicherung übernommen.

Um Über- oder Unterversicherungen zu vermeiden, können darüber hinaus Gebäudewertgutachten von einem Immobiliengutachter als Grundlage für die sachgerechte Versicherung einer Immobilie herangezogen werden. Auf dieser Grundlage kann die Bemessung der Versicherungsprämie vorgenommen werden.


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Standort Düren

Düren (Düren mit den Stadtteilen Arnoldsweiler, Berzbuir, Birgel, Birkesdorf, Derichsweiler, Echtz – Konzendorf, Gürzenich, Hoven, Krauthausen, Kufferath, Lendersdorf, Mariaweiler, Merken, Niederau)  ist mit etwa 90.000 Einwohnern eine große Mittelstadt am Nordrand der Eifel zwischen Aachen und Köln in Nordrhein­ – Westfalen. Düren ist Verwaltungssitz des Kreises Düren (mit den Ortschaften Aldenhoven, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz und Vettweiß)und Mitglied der Euregio-Maas­-Rhein. Die von der Rur durchflossene Stadt Düren nennt sich Das Tor zur Nordeifel. Düren ist geprägt von mehr als 1300 Jahren wechselvoller Geschichte und ihrer modernen Industrie.

Basisdaten

Bundesland:                 Nordrhein­ – Westfalen

Regierungsbezirk:       Köln

Kreis:                             Düren

Höhe:                             125 m ü. NHN

Fläche:                           85 km2

Einwohner:                   89.024 (31. Dez. 2014) Bevölkerungsdichte: 1047 Einwohner je km2

Postleitzahlen:              52349, 52351, 52353, 52355

Vorwahl:                         02421

Kfz – ­Kennzeichen:        DN, JÜL, MON, SLE Gemeindeschlüssel: 05 3 58 008

Stadtgliederung:            15 Ortsteile bzw. Stadtbezirke

Adresse der                     Kaiserplatz 2–4

Stadtverwaltung:           52349 Düren

Webpräsenz:                  www.dueren.de (http://www.dueren.de/)

 

Geografie

Düren liegt zwischen Rhein und Maas am Nordrand der Eifel. In nördlicher Richtung erstreckt sich die fruchtbare Jülich – ­Zülpicher Börde als Teil der Niederrheinischen Bucht. Im Südwesten liegt die Rureifel mit Deutschlands zweitgrößter Talsperre, der Rurtalsperre, und dem Nationalpark Eifel. Von Süden (Lendersdorf) nach Norden (Merken) durchfließt die Rur das Stadtgebiet von Düren. Dürens höchster Punkt liegt mit 225 m ü. NHN auf der Abraumhalde Beythal an der Bundesstraße 399 in der Gemarkung Berzbuir­ – Kufferath, der niedrigste Punkt von Düren liegt mit 105 m ü. NHN an der Rur bei Merken.

Nachbargemeinden

Düren liegt im Zentrum des Kreises Düren, zu dem auch alle Nachbargemeinden gehören. Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Düren; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Niederzier, Merzenich, Nörvenich, Kreuzau, Hürtgenwald, Langerwehe, Inden.

Stadtgliederung

Die inneren Stadtbezirke von Düren sind nach den Himmelsrichtungen bezeichnet, also Düren – ­Nord, Düren – ­Ost (mit der Satellitenstadt und Distelrath), Düren­ – Süd und Düren­ – West (Rölsdorf). Hinzu kommt die Innenstadt von Düren. Der Grüngürtel ist ein großes Siedlungsgebiet aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts im nordöstlichen Bereich des Stadtgebietes Düren. Am 1. Januar 1972 wurden auf Grund des Aachen­ – Gesetzes 15 ehemals selbstständige Orte eingegliedert. Diese sind Arnoldsweiler, Berzbuir, Birgel, Birkesdorf, Derichsweiler, Echtz, Gürzenich, Hoven, Konzendorf, Krauthausen, Kufferath, Lendersdorf, Mariaweiler, Merken und Niederau. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung durch das Köln­ – Gesetz lehnte die Stadt Düren aus kommunalpolitischen Gründen eine Eingemeindung von Merzenich ab, was ein Novum in der Geschichte der nordrhein­westfälischen Gemeindeumstrukturierung darstellte. Mit Merzenich hätte Düren eine Einwohnerzahl von mehr als 100.000 erreicht und damit die Grenze zur Großstadt überschritten.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl der Stadt Düren erreichte am 31. Dezember 2007 mit 92.945 ihren historischen Höchststand. Die Todesfälle weisen gegenüber den Geburten seit 2001 einen Überschuss auf, insbesondere in den Jahren 2002 und 2007 (­124 und ­119) war der Unterschied sehr deutlich. Bei der Analyse der Zu­- und Fortgezogenen ist zu erkennen, dass junge Menschen – gegen den Trend in anderen großen Mittelstädten – besonders gerne nach Düren kommen. Insgesamt ziehen seit 2001 (außer im Jahr 2006) immer mehr Menschen nach Düren als weg. Trotzdem zeigt sich auch in Düren die allgemeine demographische Entwicklung, wonach der Anteil der älteren Menschen steigt. Die meisten Neubürger kommen aus der Nachbargemeinde Kreuzau, aus Niederzier und den benachbarten Großstädten Aachen und Köln. Diese Orte stehen auch bei den Zielen der aus Düren Weggezogenen an erster Stelle.

Wirtschaft und Infrastruktur

Düren wurde durch seine traditionellen produzierenden Gewerbe zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort. Das Wirtschaftsleben im Dürener Raum wurde seit dem 15. Jahrhundert durch das Textilgewerbe (Tuchmacher), die Papiererzeugung und die Metallverarbeitung bestimmt. Die Papier­- und Textilproduktion wurden dabei durch das außergewöhnlich weiche Wasser der Rur begünstigt. 1812 gab es in Düren schon 17 Papierfabriken, elf Tuch-­ und Deckenfabriken, ein Walzwerk und zwei Eisengießereien.

Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg leistete die wieder aufgebaute Industrie ihren Beitrag dazu, dass sich Düren zu einer großen Mittelstadt mit fast 100.000 Einwohnern entwickelte. Die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in Düren heute noch in einem verarbeitenden Gewerbe (rund 28 %). Allerdings ist der Anteil dieser Branche gesunken. Einen Beschäftigungszuwachs von rund 23 % gab es in den letzten Jahren im Erziehungs-­, Gesundheits-­ und Sozialwesen. Noch deutlicher war die Steigerung im Bereich Grundstücks-­ und Wohnungswesen, Vermietung und Unternehmensdienstleistung, der mit 14,6 % knapp vor Handel, Instandhaltung und Reparatur (12,4 %) liegt. Wie in der gesamten Bundesrepublik ist die Zahl der Teilzeitarbeiter gegenüber den Vollbeschäftigten deutlich gestiegen.

Heute gibt es drei große Gewerbeflächen in Düren. Das Gewerbegebiet „Im großen Tal“ liegt nördlich von Birkesdorf und hat direkten Anschluss an die A 4 und die B 56. Es bietet knapp 80 Hektar Nutzfläche und beherbergt derzeit 111 Betriebe. Das Gewerbegebiet „Talbenden/Rurbenden“ (34,5 Hektar) in Huchem­ – Stammeln gehört der Stadt Düren und der Gemeinde Niederzier. Mit der Gemeinde Kreuzau teilt sich Düren das Gewerbegebiet „Stockheimer Landstraße“, das wegen der dort ansässigen Firmen und Händler als „Automeile“ bekannt ist. Als „Stadt der Märkte“ profiliert sich Düren auch durch den Handel. Die meisten Einzelhändler haben ihre Geschäftsräume in der Innenstadt, deren Einkaufszone sich von der Wirtelstraße über den Kaiserplatz am Rathaus bis zur Annakirche erstreckt. Zur besseren Vermarktung der Stadt begann Anfang 2003 die Umsetzung des vom Stadtplaner Hans­ Joachim Hamerla entworfenen „Handlungskonzeptes Innenstadt“. Mit dem 2005 eröffneten Stadt – Center Düren, einem Einkaufszentrum in der Nähe des Bahnhofs, sollten zusätzliche Kunden angelockt werden, um die wirtschaftliche Kraft der Stadt zu erhöhen. Seit Ende 2005 kümmert sich die CityMa unter der Leitung des City­Managers um das Image der Stadt Düren. Dieser Dachverband, dem unter anderem die früher gegründete IG City angehört, ist auch mitverantwortlich für Veranstaltungen wie die „Dürener WM­Tage“ oder die Aktion „Düren leuchtet“, bei der die Geschäfte in Düren bis Mitternacht geöffnet sind.

Die Stadtwerke Düren versorgen die Stadt Düren und einige benachbarte Gemeinden mit Wasser, Elektrizität und Gas. Die Geschichte der Stadtwerke reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Sie vereinigen heute mehrere früher selbstständige Versorgungseinrichtungen. Das Hauptwasserwerk befindet sich unterhalb des Stausees Obermaubach an der Rur in der Gemeinde Kreuzau. Die Stadtwerke vermarkten ihre Energieversorgung mit Elektrizität und Gas unter dem Namen „evivo“. Der Wasserverband Eifel­ – Rur hat seinen Sitz in Düren. Seine Mitglieder sind im Verbandsgebiet die Kommunen und Kreise, Abwasser ableitende gewerbliche Betriebe und die Trinkwasserversorger. Er betreut auch die Talsperren in der Nordeifel.

Unternehmen

Familienunternehmen hatten einen großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung von Düren und prägen noch heute das Bild der Stadt Düren. Zu den ältesten Familienunternehmen gehört das der Familie Schoeller. Mehrere Familienmitglieder gründeten im 18. und 19. Jahrhundert Unternehmen, die bis heute erhalten sind. 1784 errichtete Heinrich Wilhelm Schoeller die Papierfabrik Schoellershammer, die sich heute im Stadtteil Krauthausen befindet. Leopold Schoeller gründete 1842 eine Tuchfabrik und 1854 das Teppichkontor (die heutige Firma Anker Gebr. Schoeller in Birkesdorf). Darüber hinaus war er in diversen Projekten auch sozial engagiert.

Mit Eisen und Stahl beschäftigte sich die Familie Hoesch. Der Monschauer Eberhard Hoesch senior erwarb Mitte des 19. Jahrhunderts neben zwei Eisenwerken in seiner Heimatstadt eine Hütte im Dürener Stadtteil Lendersdorf. Sein Neffe Leopold Hoesch übernahm die Leitung des Unternehmens und gründete in Dortmund die Hoesch AG, zu der Fabriken in Düren und der Eifel gehörten.

1925 entstand die in Mariaweiler ansässige Firma GKD Gebrüder Kufferath, die sich zu einem weltweit erfolgreichen Anbieter von technischen Geweben entwickelt hat. Die Andreas Kufferath GmbH trat in den 1960er Jahren vorübergehend in Konkurrenz zur GKD, konzentrierte sich dann aber wieder auf die Papierindustrie. Im Jahr 2008 wurde  das Unternehmen umstrukturiert und firmiert heute als Bellmer Kufferath Machinery GmbH. Ebenfalls in Mariaweiler ansässig ist die bereits 1811 von Thomas Josef Heimbach gegründete Heimbach Gruppe. Der Hersteller von Papiermaschinenbespannungen und Filtrationselementen produziert heute weltweit technische Gewebe hauptsächlich für die Papierindustrie. Die Papierindustrie ist auch ein wesentlicher Kunde für die Maschinenfabrik von Carl Krafft.

Die von Dürener Ärzten 1991 gegründete Duria eG – dem einzigen genossenschaftlich organisierten Softwarehaus der Ärzte in Deutschland – arbeitet erfolgreich bundesweit als Anbieter von elektronischen Praxisverwaltungssystemen (PVS).

Verkehr

Straßenanbindung

Während in karolingischer Zeit der Fernverkehr auf der Krönungsstraße von Frankfurt nach Aachen verlief, erreicht man Düren heute über die: Bundesautobahn 4 Aachen – Düren – Köln – Olpe – Kreuztal Bundesstraße 56 Selfkant – Jülich – Düren – Euskirchen – Bonn Bundesstraße 264 Aachen – Eschweiler – Düren – Köln­Lindenthal Bundesstraße 399 Düren – Hürtgenwald – Simmerath – Monschau

Wenn man aus Richtung Jülich anfährt, kann man auch die A 44 nutzen. Zentraler Verkehrsknotenpunkt ist ein großer, mehrspuriger Kreisverkehr, der Friedrich­-Ebert­-Platz. Radfahrer können unter anderem auf dem Rur-Ufer-­Radweg fahren. Der Bahnradweg verläuft entlang den Schienen der Schnellfahrstrecke Köln– Aachen, hauptsächlich zwischen Düren und Horrem.

Bahn und Öffentlicher Personennahverkehr

Über diese Bahnstrecke ist Düren mit seinem Inselbahnhof seit dem 6. September 1841 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Allerdings hielten hier seit Dezember 2002 keine Fernverkehrszüge, sondern lediglich Züge des Nahverkehrs wie der NRW­ – Express (RE 1) und der Rhein­-Sieg­-Express (RE 9). Die Linie S12 der S-­Bahn Köln pendelt zwischen Düren und Au (Sieg). Seit Juli 2009 hält versuchsweise der Intercity­-Express in Düren, sodass der Bahnhof wieder an das Fernverkehrsnetz angeschlossen ist. Seit Dezember 2009 ist die Euregiobahn (RB 20) über die so genannte „Talbahnstrecke“ bis nach Düren durchgebunden, somit besteht nun eine zusätzliche Verbindung über den Aachener Hauptbahnhof bis zum Endbahnhof im niederländischen Heerlen. Viele Pendler nutzen außerdem die Bahnstrecke Jülich – Düren bzw. Bahnstrecke Düren – Heimbach (RB 21, „Rurtalbahn“), die zwischen dem Dürener Bahnhof und Linnich beziehungsweise Heimbach verkehrt.

Direkt neben dem Bahnhof von Düren befindet sich der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), der außer dem Kaiserplatz am Rathaus der wichtigste Knotenpunkt für die etwa 40 Stadt­ und Regionalbuslinien der Dürener Kreisbahn ist.

Fahrrad

Durch die Stadt führen mehrere Radwanderwege. Der 180 km lange Rur-Ufer­-Radweg führt von der Rur­-Quelle in den belgischen Ardennen bis zur Mündung in die Maas im niederländischen Roermond. Die 524 km lange Wasserburgen-­Route verbindet mehr als 130 Burgen am Rand der Eifel und in der Kölner Bucht. Die Grünroute führt auf 370 km entlang der schönsten Naturgebiete zwischen Beringen in Belgien, Heerlen in den Niederlanden und Düren in Deutschland durch eines der ehemals größten Steinkohlereviere Europas. Die Fußballroute NRW führt 800 Kilometer quer durch Nordrhein­-Westfalen. Sie ist der bislang einzige unter einem populären und landesübergreifenden Thema angelegte Erlebnisradweg in NRW. Die „Sagenroute des Deutschen Fußballs“ erschließt neben fußballerischen Kultorten wie der Veltins-­Arena in Gelsenkirchen oder dem Borusseum in Dortmund auch die touristischen Highlights in NRW. Außerdem liegt Düren an der 480 km langen Kaiser-­Route. Sie ist nach Kaiser Karl dem Großen benannt, der in Aachen residierte. Der Routenverlauf orientiert sich an der mutmaßlichen Route, die das Heer Karls des Großen im Jahr 775 auf seinem Weg in das Gebiet der Sachsen nahm.

Öffentliche Einrichtungen

Behörden

Das Amtsgericht Düren gehört zum Landgerichtsbezirk Aachen und zum Oberlandesgerichtsbezirk Köln.

Das Finanzamt befindet sich in einem Gebäude aus den 1950er Jahren in der Goethestraße. Die Dürener Dienststelle untersteht der Oberfinanzdirektion Rheinland in Köln. Gegenüber dem Finanzamt wurde in den 1960er Jahren für das Finanzbauamt ein neues Bürohaus erbaut. Es steht an der Stelle des ehemaligen Hotels Kaiserhof. Der Eingang des Hotels mit den Steinreliefs wurde in den Neubau integriert. Heute wird das Gebäude vom Finanzamt mitgenutzt. Das frühere Arbeitsamt, heute Bundesagentur für Arbeit, befindet sich in der Moltkestraße im Hauptgebäude und einigen angemieteten Büroetagen in direkter Nähe. Die Arbeitsagentur Düren ist für den gesamten Kreis Düren zuständig. Eine Geschäftsstelle befindet sich in Jülich. Die Familienkasse wurde nach Aachen ausgelagert.

Medizinische Versorgung

Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung stehen in Düren vier Kliniken zur Verfügung. Das Krankenhaus Düren an der Roonstraße wird von Stadt Düren und Kreis Düren gemeinsam betrieben. Seine Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1484. Das jetzige Krankenhaus entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und verfügt heute über 525 Betten. Das St. Marien­ – Hospital in Birkesdorf befindet sich in der Trägerschaft der Caritas. Es wurde ursprünglich von Franziskanern betrieben und nach einem Umbau 1876 unter dem heutigen Namen eröffnet. Das St. Augustinus Krankenhaus in Lendersdorf wurde von Benno Schoeller gestiftet. Mit 294 Betten dient es der Regelversorgung. Die LVR – ­Klinik Düren ist auf Psychiatrie und Psychotherapie spezialisiert. Als zweitgrößte Fachklinik in Nordrhein­Westfalen erstreckt sich der Einzugsbereich über den Kreis Düren hinaus auf die Städteregion Aachen und den Rhein­ – Erft­ – Kreis.

Bildung und Forschung

In Düren gibt es insgesamt 35 allgemeinbildende Schulen. Für die Primarstufe stehen in der Innenstadt und den Stadtteilen elf katholische Grundschulen und acht Gemeinschaftsgrundschulen zur Verfügung. In der Sekundarstufe besuchen die meisten Dürener Schüler (39 % im Jahr 2007) ein Gymnasium. Das größte Dürener Gymnasium ist das 1828 eröffnete Gymnasium am Wirteltor, das seit 2008 den Titel Europaschule trägt. Das Stiftische Gymnasium ist eng mit der Geschichte Dürens verknüpft und verweist in seiner Tradition auf eine Lateinschule von 1358. Am 13. November 1826 erhielt die Schule den Status eines Gymnasiums. Deutlich jünger ist das 1969 gegründete Burgau­ – Gymnasium, das sich durch seinen bilingualen Unterricht in Französisch auszeichnet. Auch dieses Gymnasium trägt mittlerweile den Titel Europaschule. Das Rurtal – Gymnasium war 1880 zunächst eine höhere Töchterschule. Die St. Angela – ­Schule ist heute noch auf Mädchen beschränkt. Sie umfasst ein Gymnasium und eine Realschule. Außerdem gibt es in Düren die Realschulen Bretzelnweg, Nord und Wernersstraße. Die drei Hauptschulen Burgauer Allee in Düren­ – Süd, Birkesdorf und Gürzenich sind Gemeinschaftsschulen. Die beiden Gesamtschulen sind nach Anne Frank und Heinrich Böll benannt. Ergänzt wird das Angebot durch die beiden Förderschulen Bürgewald und Cornetzhof. Zur beruflichen Weiterbildung dienen drei Berufskollegs: die Kaufmännischen Schulen an der Euskirchener Straße, das Nelly­ – Pütz­ – Berufskolleg und das Berufskolleg für Technik. Außerdem bietet die Stadt eine Volkshochschule und eine Musikschule an. Blinde und sehbehinderte Menschen werden an der Louis – ­Braille­ – Schule (Vorschule bis 10. Klasse) und im Berufsförderungswerk Düren (berufliche Bildung) unterrichtet. Die Stadtbücherei Düren ist die älteste kommunale Bibliothek im Rheinland. Sie befindet sich im Haus der Stadt und bietet rund 100.000 Bücher und andere Medien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das bekannteste Museum der Stadt Düren ist das nach dem Vater seines Stifters benannte Leopold – ­Hoesch­ – Museum. Das 1905 im Neobarock errichtete Gebäude zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, unter anderem mit expressionistischen Gemälden. Seit 1986 sind dort auch Kunstwerke der internationalen Biennale PaperArt zu sehen. Bei dieser Ausstellung kooperiert das Leopold – ­Hoesch­ – Museum mit dem benachbarten Papiermuseum Düren. Dort wird seit 1990 die Geschichte und Herstellung des Papiers, die in der industriellen Entwicklung der Stadt seit dem 16. Jahrhundert eine große Rolle spielt, demonstriert. Seit 2006 gibt es im ehemaligen Schwesternwohnheim des St.­ Augustinus ­Krankenhauses im Stadtteil Lendersdorf ein Karnevalsmuseum, das schon 1994 von der Dürener Regionalgruppe des Bundes Deutscher Karneval gegründet worden und zuvor in Niederzier untergebracht war. Es wird von vielen Karnevalsgesellschaften der Region genutzt. Das jüngste Museum der Stadt ist das 2009 gegründete Stadtmuseum Düren in der Arnoldsweilerstraße. Dieses Museum widmet sich in seiner chronologisch entwickelten ständigen Ausstellung der Stadtgeschichte.

Theater und Musik

Das ehemalige Stadttheater Düren wurde im Januar 1907 gegenüber dem Leopold – ­Hoesch­Museum eröffnet. In dem Jugendstil­ – Gebäude traten viele bekannte Ensembles auf. Heute finden solche kulturellen Aufführungen meistens im Haus der Stadt statt. Dieser Mehrzweckbau in der Nähe des Bahnhofs ist seit 1991 Nachfolger der an der Bismarckstraße gelegenen Stadthalle. Als Veranstaltungsort für große Konzerte dient seit 2004 die multifunktionale Arena Kreis Düren, die rund 2000 Zuschauern Platz bietet. Im kleineren Rahmen bietet das Jugend-­ und Kulturzentrum Komm mehrmals pro Woche Musik, Kabarett und Theater. Das Komm­Zentrum befindet sich in der Pleußmühle, einer alten Getreidemühle mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert. Theateraufführungen gibt es an mehreren Schulen in Düren, unter anderem vom Jungen Theater des Gymnasiums am Wirteltor und von der Theater­ – AG des Burgau ­Gymnasiums.

In der ehemaligen Fabrik der Dürener Metallwerke ist seit mehr als 25 Jahren die EndArt beheimatet. Hier finden diverse Konzerte statt. Alle drei Jahre vergibt der gemeinnützige Verein einen vielbeachteten Musikpreis für lokale Bands. Seit 1991 finden jährlich die Dürener Jazztage mit Konzerten, einer „Kneipentour“ und einer Parade am Sonntag statt. 1998 entstand die Brassband Düren, die als eine von insgesamt elf deutschen Brass Bands in original englischer Besetzung spielt.

Bauwerke

Am Rand des Stadtwaldes im Stadtteil Niederau liegt das Schloss Burgau. Das Wasserschloss wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch die Grafen von Heinsberg bewohnt und anschließend als Lehen an Wilhelm von Burgau gegeben. Nachdem es 1944 zerstört wurde, blieb es bis zum Jahr 1979 Ruine, ehe sich die Schützenbruderschaft für eine Restaurierung engagierte, die erst 1998 endete. Das Schlosscafé ist ein Anziehungspunkt im Naherholungsraum Stadtwald. Zudem werden im Schloss Theater, Ausstellungen und Konzerte veranstaltet und es sind dort standesamtliche Hochzeiten möglich.

Im Theodor­-Heuss­-Park findet man das 1892 entstandene Bismarck­-Denkmal zur Erinnerung an den bekanntesten Ehrenbürger der Stadt. Am Altenteich wurde 1882 zu Ehren des Dechant Vaßen ein Denkmal mit der heiligen Anna und dem Marienkind errichtet. Der Altenteich war einst ein Handelsplatz für verschiedene Produkte. Neben dem Stiftischen Gymnasium sieht man heute noch den Dicken Turm, der zur Dürener Stadtmauer gehörte.

Eine architektonische Besonderheit ist die 1930 eingeweihte und heute denkmalgeschützte Dreigurtbrücke. Die Brücke, auf der die Eisenbahn die Rur überquert, war damals die weltweit erste ihrer Art.

Das Rathaus wurde 1959 eingeweiht und steht heute als Beispiel der Baukunst der 1950er Jahre unter Denkmalschutz.

Die wichtigste Kirche der Stadt Düren ist die Annakirche. In ihr wird das Annahaupt als Reliquie aufbewahrt. Die Kirche wurde bei den Bombenangriffen am 16. November 1944 vollständig zerstört und in den 1950er Jahren unter der Leitung des Architekten Rudolf Schwarz neu aufgebaut.

Daten und Fakten (aus Wikipedia)

 

 

Sachverständige Aachen

Sachverständige für Immobilienbewertung und Bauschäden in Aachen

Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige und Immobiliengutachter für Schäden an Gebäuden und Immobilienbewertung mit Hauptsitz in Aachen begutachten wir Immobilien in der Stadt Aachen (Stadtmitte, Burtscheid, Laurensberg, Haaren, Eilendorf, Richterich, Brand, Kornelimünster, Walheim) und in der Städteregion Aachen (Eschweiler, Stolberg, Würselen, Herzogenrath, Alsdorf, Baesweiler, Roetgen).

Unsere Haupttätigkeitsfelder:


Wie können Gutachter für Immobilienbewertung und Bausachverständige Ihnen helfen?

  • Bei einem Baumangel oder Bauschäden

Ein Gutachten über bauliche Mängel oder Schäden gewährleistet eine unabhängige und objektive Betrachtung der gegenständlichen Baumängel und Schäden und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich bzw. als Entscheidungsbasis für anstehende Sanierungen u.ä..

  • Bei der Regelung von Erbangelegenheiten

Eine Immobilienbewertung bzw. ein Gutachten über den Verkehrswert bildet eine fundierte und objektive Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse und für eine gerechte Erbaufteilung.

  • Bei Scheidungsangelegenheiten

Bei einer Scheidung wird ebenfalls eine Basis zur gerechten Vermögensaufteilung oder Zugewinnberechnung benötigt. Diese Basis gibt Ihnen ein Immobilien – Gutachten über den Verkehrswert.

  • Bei der Bemessung von Erbschafts- und Schenkungssteuern

Immobiliengutachter können die Basis für die Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer im Rahmen von Nachlässen liefern. Die Vorlage eines objekt- und marktgerechten Verkehrswertgutachtens beim Finanzamt führt häufig zu einer Anpassung eines bereits zugestellten Erbschafts- und Schenkungssteuerbescheids.

  • Bei Betreuungsangelegenheiten

Gutachten eines Immobiliengutachters werden vom Gesetzgeber in Pflege- oder Betreuungsangelegenheiten gefordert, um eine marktgerechte Basis für den Objektverkauf zu erlangen.

  • Als Grundlage zur Ermittlung von Beleihungswerten zur Bankvorlage
  • Bei dem Verkauf einer Immobilie

Das Gutachten eines Immobiliengutachters dient dem Verkäufer als Grundlage für anstehende Verkaufsverhandlungen. Die Immobilienbewertung hilft dabei, einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen.

  • Bei dem Erwerb einer Immobilie

Die marktgerechte Einschätzung eines Immobiliengutachters bezüglich Höhe des geforderten Kaufpreises sowie Beurteilung des baulichen und energetischen Zustands schützt den Erwerber vor eventuellen Fehlkäufen und dabei, die passende Immobilie zu finden.

  • Bei der energetischen Gebäudeertüchtigung

Die sachverständige Einschätzung und Beratung eines Bausachverständigen und Energieberaters gibt Ihnen hilfreiche Hinweise für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  bei einer anstehenden energetischen Gebäudeertüchtigung.

  • Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen

Das Gutachten eines Bausachverständigen liefert bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen unabdingbare Informationen für eine wirtschaftliche und regelgerechte Ausführung  der vormals schadhaften Detailpunkte.

  • Bei dem gesetzlich geforderten Energieausweis bei Immobilien – Wechsel
  • Als Grundlage für die Gebäudeversicherung

Kommt es zu einem Schaden, muss zunächst die genaue Schadenshöhe durch einen Immobiliengutachter oder Bausachverständigen festgestellt werden. Dieser beurteilt als neutrale Instanz den entstandenen Schaden und beziffert dessen Höhe. Die hierfür gestellte Rechnung wird in den meisten Fällen ebenfalls von der Gebäudeversicherung übernommen. Um Über- oder Unterversicherungen zu vermeiden, können darüber hinaus Gebäudewertgutachten von einem Immobiliengutachter als Grundlage für die sachgerechte Versicherung einer Immobilie herangezogen werden. Auf dieser Grundlage kann die Bemessung der Versicherungsprämie vorgenommen werden.


So erreichen Sie uns:

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Standort Aachen

Aachen ist eine kreisfreie Stadt und Kurstadt im nordrhein­westfälischen Regierungsbezirk Köln. Die Stadt ist Mitglied des Landschaftsverbandes Rheinland und gehört nach dem Aachen ­ Gesetz mit Wirkung vom 21. Oktober 2009 als kreisfreie Stadt zur Städteregion Aachen. 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Großstadt. Aachen grenzt an die Niederlande und Belgien. 

Die Stadt ist bekannt für ihre bis in die Jungsteinzeit zurückreichende Geschichte und ihr damit verbundenes kulturelles, archäologisches und architektonisches Erbe. Der Aachener Dom, das Wahrzeichen der Stadt, wurde gemeinsam mit dem Domschatz 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal und zweites Kulturdenkmal weltweit in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Aachen ist Bischofssitz und ein bedeutender Standort der deutschen Süßwarenindustrie. Mit der Rheinisch ­ Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) verfügt die Stadt über eine der größten und traditionsreichsten technischen Universitäten Europas. Für Verdienste um die europäische Einigung wird jährlich der Internationale Karlspreis an Persönlichkeiten des In-­ und Auslands verliehen.

Aachen liegt im Grenzgebiet zu den Niederlanden und Belgien (Euregio Maas­Rhein) am Nordrand der Eifel bzw. des Rheinischen Schiefergebirges. Die Eifel und das Hohe Venn im Süden, weite Gebiete zwischen Niederrhein und Niedermaas sowie die Ardennen sind an Aachen angrenzende Landschaften. Nahe gelegene größere Städte sind Köln, Düsseldorf, Duisburg, Bonn, Mönchengladbach, Krefeld, Leverkusen, Lüttich (Belgien), Maastricht, Heerlen und Roermond (alle Niederlande). Außerdem grenzt Aachen im Norden und Osten an einen städtischen Verdichtungsraum, zu dem die Städte Herzogenrath, Übach­Palenberg, Alsdorf, Baesweiler und Würselen nördlich, Eschweiler nordöstlich und Stolberg östlich der Stadt gehören.

Aachen liegt im Dreiländereck Deutschland–Belgien–Niederlande im Zentrum der Euregio Maas­Rhein, in einem nach Nordosten geöffneten Talkessel, in dem sich fast alle Aachener Bäche in der Wurm sammeln und zur Rur fließen. Das Stadtgebiet befindet sich somit im Einzugsgebiet der Maas, direkt am Nordrand des linksrheinischen Schiefergebirges (Eifel), etwa 30 km nördlich des Hohen Venns.

Der höchste Punkt im Stadtgebiet misst 410 m ü. NN und liegt im äußersten Südosten der Stadt. Der tiefste Punkt beträgt 125 m ü. NN und befindet sich im Norden der Stadt an der Bundesgrenze zu den Niederlanden. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 87,7 km, davon 23,8 km Grenze zu Belgien und 21,8 km zu den Niederlanden. Die größte Nord­-Süd-­Ausdehnung beträgt 21,6 km, die größte West-­Ost­Ausdehnung 17,2 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Aachen:

  • Städteregion Aachen: Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Roetgen
  • Provinz Lüttich: Raeren, Kelmis, Plombières
  • Provinz Limburg (Niederlande): Vaals, Gulpen – Wittem, Simpelveld, Heerlen, Kerkrade

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet gliedert sich in sieben Stadtbezirke mit je einer eigenen Bezirksvertretung und einem Bezirksvorsteher sowie einem eigenen Bezirksamt. Die Bezirksvertretung wird von der Bevölkerung des Stadtbezirks bei jeder Kommunalwahl gewählt. Die Stadtbezirke sind für statistische Zwecke teilweise in statistische Bezirke unterteilt. Diese haben eine zweistellige Nummer.

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken:

Aachen-­Mitte (10 Markt, 13 Theater, 14 Lindenplatz, 15 St. Jakob, 16 Westpark, 17 Hanbruch, 18 Hörn, 21 Ponttor, 22 Hansemannplatz, 23 Soers, 24 Jülicher Straße, 25 Kalkofen, 31 Kaiserplatz, 32 Adalbertsteinweg, 33 Panneschopp, 34 Rothe Erde, 35 Trierer Straße, 36 Frankenberg, 37 Forst, 41 Beverau, 42 Burtscheid Kurgarten, 43 Burtscheid Abtei, 46 Burtscheid Steinebrück, 47 Marschiertor, 48 Hangeweiher); Brand (51 Brand); Eilendorf (52 Eilendorf); Haaren (53 Haaren mit Verlautenheide); Kornelimünster/Walheim (61 Kornelimünster, 62 Oberforstbach, 63 Walheim); Laurensberg (64 Vaalserquartier, 65 Laurensberg); Richterich (88 Richterich)

Unabhängig von der amtlichen Kennzeichnung besteht Aachen aus 50 Stadtteilen, hier sortiert nach Stadtbezirken:

Aachen-­Mitte: Beverau, Bildchen, Burtscheid, Forst, Frankenberg, Grüne Eiche, Hörn, Lintert, Pontviertel, Preuswald, Ronheide, Rosviertel, Rothe Erde, Stadtmitte, Steinebrück, West

Brand: Brand, Eich, Freund, Hitfeld, Niederforstbach

Eilendorf: Eilendorf, Nirm

Haaren: Haaren, Hüls, Verlautenheide

Kornelimünster/Walheim: Friesenrath, Hahn, Kitzenhaus, Kornelimünster, Krauthausen, Lichtenbusch, Nütheim, Oberforstbach, Sief, Schleckheim, Schmithof,

Walheim

Laurensberg: Gut Kullen, Kronenberg, Laurensberg, Lemiers, Melaten, Orsbach, Seffent, Soers, Steppenberg, Vaalserquartier, Vetschau

Richterich: Horbach, Huf, Richterich

Bevölkerung

Die Stadt Aachen hat 236.420 Einwohner (Stand: 9. Mai 2011), wovon 116.340 weiblich und 120.090 männlich sind. Die Arbeitslosenquote im Stadtgebiet liegt bei 9,7 Prozent (April 2012).

Im Vergleich der deutschen Großstädte weist Aachen bezogen auf den Zeitraum 2012/2013 mit 0,67 % einen durchschnittlichen Einwohnerzuwachs auf.

Städteregion Aachen

Die Stadt Aachen hat durch öffentlich-­rechtliche Vereinbarungen mit dem Kreis Aachen einige ihrer Aufgaben auf die Städteregion Aachen übertragen, darunter Schulträgeraufgaben, die Straßenverkehrsbehörde, die Ausländerbehörde und Teile des Sozialamtes.


 

Wirtschaft und Infrastruktur

Aachen als Oberzentrum

Aachen verfügt über zahlreiche Bildungseinrichtungen wie die RWTH, die Fachhochschule, die städtische Volkshochschule, diverse Gymnasien und andere Bildungszentren. Die Stadt beherbergt verschiedene Theater und Museen. Mit dem Sitz der Städteregion Aachen, dem Finanzamtszentrum, dem Justizzentrum mit seinen jeweiligen Fachgerichten sowie weiteren für eine Großstadt üblichen Behörden, den Sportstätten, Krankenhäusern, darunter das Universitätsklinikum wie auch mehrere Fachkliniken, weiteren Einrichtungen für Gesundheit und Soziales, diversen Kreditinstituten und spezialisierten Einkaufsmöglichkeiten für den höherwertigen Bedarf sowie bei sonstigen Dienstleistungen erfüllt die Stadt alle Kriterien für ein Oberzentrum. Auch verfügt sie über den Anschluss an mehrere Autobahnen (A 4, A 44, A 544), an das Bundesfernstraßennetz und den ICE und Thalys im Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn.

  

Bad Aachen

Aachen war schon vor der Errichtung der Kaiserpfalz wegen seiner zahlreichen Quellen bekannt, die stark schwefelhaltiges, bis zu 74 °C heißes Wasser an die Oberfläche bringen. Die Quellen im Stadtteil Burtscheid gehören damit zu den heißesten Quellen Mitteleuropas. Diesen Quellen wird zugeschrieben, dass sie Rheuma und viele andere Krankheiten heilen sollen. Nicht zuletzt aus diesem Grund etablierte schließlich Karl der Große den Ort zu einer bedeutenden Stadt. Als staatlich anerkannte Kurstadt darf sich die Stadt Bad Aachen nennen. Heute gibt es den historischen Kurpark um den Elisenbrunnen im Stadtzentrum und den modernen Bäderbereich der Carolus Thermen.

 

Unternehmen

Aachen hat mehrere bedeutende Industriezweige. Zu nennen ist hier ein Werk des deutschen Reifenherstellers Continental AG sowie Philips Deutschland GmbH, einer der weltweit größten Elektronikhersteller.

Aachen ist ebenso Zentrum für Maschinenbau, Automation, IT, Laser­ und Umwelttechnologie mit jeweils großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt. Viele IT­Unternehmen, die teilweise als Spin­offs der Universität und Fachhochschule gegründet wurden, haben sich gemeinsam mit Forschungseinrichtungen zum Kompetenznetzwerk Regina e. V. IT/Informatik Aachen zusammengeschlossen.

Weiterhin ist die Stadt als Standort der Automobilindustrie bedeutend, sowohl durch ortsansässige Zulieferindustrie (z. B. Continental und Saint­Gobain), das Ford Forschungszentrum Aachen (FFA) als auch durch Institute der RWTH, die ihren Schwerpunkt in der Automobiltechnologie haben.

Außerdem ist die Produktion von Süßwaren von bekannten Unternehmen wie Zentis (Konfitüren, Süßwaren, Fruchtzubereitungen), Lambertz (Lebkuchen, Printen), Lindt & Sprüngli (Schokolade, Pralinen) bedeutend. Die Aachener Printen sind weltberühmt.

Neben den genannten Unternehmen ist Aachen Standort vieler Industriebetriebe wie Grünenthal (pharmazeutische Produkte), Waggonfabrik Talbot (Schienenfahrzeuge) und Saint­Gobain (Glas). Die Stadt bietet gute Standortvorteile wegen einer dichten Infrastruktur mit Produktions-­ und Dienstleistungen auf engstem Raum.

Auch der Tourismus spielt eine wichtige Rolle (2009: 854.491 Übernachtungen in 4000 Betten).

In der Vergangenheit war die Produktion von Nadeln und Tuchen der wichtigste Wirtschaftsfaktor. So waren in Aachen mehrere hundert Nadelfabriken ansässig. Die letzte Nadelfabrik stellte den Betrieb Ende 2004 ein, von den zahlreichen Tuchfabriken ist nur eine geblieben. Weitere Bedeutung hatte die Herstellung von Schienenfahrzeugen, Schirmen und Transformatoren. Auch diese Bereiche sind jedoch inzwischen stark reduziert oder völlig aufgegeben worden.

Im Bereich der Versicherungen hat sich der Standort innerhalb der Generali Deutschland behaupten können. Die dazugehörende Aachen Münchener Versicherungsgesellschaft errichtete in der Aachener Innenstadt an der Stelle des früheren Sozialgerichts eine neue Zentralverwaltung.


 

Verkehr

Bahn
Allgemeines

Neben dem Hauptbahnhof gibt es die Personenbahnhöfe AC – West und Rothe Erde sowie die Haltepunkte AC – Schanz und Eilendorf. Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys von Köln nach Paris fährt über Aachen, Lüttich und Brüssel. Auch der ICE International verkehrt auf der Strecke Brüssel–Lüttich–Aachen–Köln und weiter nach Frankfurt. Der Thalys verkehrt 5­mal täglich, der ICE in einem 4-Stunden-­Takt. Die Stadt liegt somit an einer wichtigen Verbindung (PBKA) des transeuropäischen Schienennetzes. Auf der zweiten von Aachen ausgehenden innerdeutschen Strecke nach Mönchengladbach und von dort aus weiter nach Düsseldorf oder Duisburg über Krefeld findet nur noch in geringem Maße Fernverkehr statt.

Beide Strecken sind jedoch wichtige Magistralen des Güterverkehrs. Die zwei von Aachen ausgehenden Strecken nach Belgien – für den Personenverkehr nach Brüssel über Lüttich (Wesertalstrecke / HSL 3) und für den Güterverkehr nach Antwerpen über Tongeren (Montzenroute) – sind die einzigen in Betrieb befindlichen Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Belgien. Die direkte Verbindung in die Niederlande besteht nach der Reaktivierung im Rahmen der Euregiobahn wieder. Sie verbindet Aachen über Herzogenrath mit Heerlen. Eine direkte Verbindung nach Maastricht besteht nicht mehr mit der Bahn, sondern nur noch mit dem Bus. Die Bahnstrecke Aachen–Maastricht ist die älteste internationale Bahnstrecke der Niederlande. Es ist beabsichtigt, Teile der Bahnstrecke auf niederländischer Seite in das Eigentum einer Museumseisenbahngesellschaft zu übertragen, der Abschnitt Aachen–Vetschau–Avantis–Kerkrade soll im Rahmen des Projektes Via Avantis reaktiviert werden. [52]

 

Öffentlicher Personennahverkehr

Seit 2001 hält die Euregiobahn an zunächst vier (Eilendorf, Rothe Erde, Aachen Hbf und AC – West), inzwischen fünf (neu errichtet: AC – Schanz) Bahnhöfen bzw. Haltepunkten im Stadtgebiet, bedient jedoch weder die innerstädtischen Strecken mit der höchsten Fahrgastfrequenz noch erschließt sie das Aachener Stadtzentrum.

Die Buslinien und die Euregiobahn sind in den Aachener Verkehrsverbund (AVV) integriert und fahren auch ins benachbarte Ausland, wie z. B. nach Heerlen (NL), Kerkrade (NL), Kelmis (B) oder Eupen (B). Es gibt mehrere Schnellbuslinien u. a. nach Alsdorf/Aldenhoven/Jülich (Linie 220/SB20), Heerlen (Linie 44), Eschweiler (Linie 52), Roetgen/Simmerath/Gemünd (Linie SB63), Stolberg (Linie 125), Walheim (Linie 135), Herzogenrath (Linie 147), Baesweiler (Linie 151) und Maastricht (Linie 50 der niederländischen Veolia, kein AVV­Tarif).

 

Straßenanbindung

Am Autobahnkreuz Aachen treffen sich die Bundesautobahnen A 4, A 44 und A 544. Die A 4 führt nach Köln sowie über den Grenzübergang Vetschau in die Niederlande, die A 44 nach Düsseldorf sowie nach Belgien. Die A 544 verbindet das Kreuz Aachen mit dem Europaplatz im Osten Aachens. Als Europastraße E 40 ist die A 4 von Köln bis zum Aachener Kreuz und ab dort die A 44 in Richtung Belgien beschildert. Die E 314 führt vom Grenzübergang Vetschau bis zum Autobahnkreuz Aachen. Ferner führen die Bundesstraßen B 1, B 1a, B 57, B 258 und B 264 durch das Stadtgebiet.

 

Fahrrad

Die Stadt Aachen ist ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in Nordrhein­Westfalen. Trotz des sehr hohen Studentenanteils ist der Fahrradverkehr im Vergleich zu anderen studentisch geprägten Städten gering, was mit den starken Steigungen im Innenstadtbereich und der starken Streuung von Universitätsgebäuden über das Stadtgebiet zusammenhängt. Die Stadt  ist an eine Reihe von Radwanderwegen angeschlossen.


Öffentliche Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten

Öffentliche Einrichtungen

Aachen ist Sitz folgender Institutionen und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts: Handwerkskammer Aachen (Kammerbezirk: Stadt Aachen und Kreise Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen); Industrie­ und Handelskammer Aachen – (Kammerbezirk: Stadt Aachen und Kreise Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen); Justizvollzugsanstalt Aachen, mit 865 Haftplätzen eine der größten des Landes NRW; Justizzentrum Aachen, 2004–2007 erstellte Erweiterung des alten Gerichtsgebäudes an Stelle des alten Gefängnisses, seit Dezember 2007/Januar 2008 Sitz aller in Aachen ansässigen Gerichte (Landgericht Aachen, Amtsgericht Aachen, Arbeitsgericht Aachen, Verwaltungsgericht Aachen, Sozialgericht Aachen) und der Staatsanwaltschaft Aachen; Universitätsklinikum Aachen, eine Anstalt des öffentlichen Rechts; Wetterwarte, Klimareferenzstation des Deutschen Wetterdienstes in Orsbach

 

Medizinische Versorgung

Das größte Krankenhaus ist das Universitätsklinikum Aachen am westlichen Stadtrand. Das Franziskushospital liegt am Morillenhang in der Innenstadt. Das Luisenhospital liegt am Boxgraben in der Innenstadt. Das Marienhospital liegt im Stadtteil Burtscheid. Das Alexianer Krankenhaus in der Innenstadt.

 

Bildung und Forschung

Die Rheinisch­Westfälische Technische Hochschule (RWTH) ist eine der größten und traditionsreichsten Technischen Hochschulen Europas. Neben den naturwissenschaftlich­technischen Fächern und der Medizin werden auch mehrere Sprachen, diverse Geistes­ und Sozialwissenschaften sowie Architektur angeboten. Darüber hinaus veranstaltet RWTH extern regelmäßig Vorträge für interessierte Bürger, um Ergebnisse und Entwicklungen aus Forschung und Lehre nach außen zu tragen.

Zudem befindet sich seit 1971 in Aachen die Fachhochschule (FH). Die Fachhochschule (FH) ist mit den Standorten Aachen und Jülich eine der größten ihrer Art in Deutschland.

Aachen ist auch Standort einer Abteilung der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Die Katholische Hochschule Nordrhein­Westfalen (KatHO NRW, bis 2008 KFH NW) wurde 1971 (als Katholische Fachhochschule NW) gegründet, indem mehrere Höhere Fachschulen für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik und ein Institut für Religionspädagogik zu einer Fachhochschule zusammengefasst wurden.

Die Stadt beheimatet eine Reihe von weiteren Einrichtungen: die Volkshochschule Aachen, das Werk­ und Bildungszentrum Bleiberger Fabrik, das Fraunhofer­Institut für Lasertechnik (ILT), das Fraunhofer­Institut für Produktionstechnologie (IPT), die FOM Hochschule und das Fraunhofer­Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (IME). Außerdem sind Aachen das ehemalige Staatliche Umweltamt Aachen (StUA) (jetzt Außenstelle der Bezirksregierung Köln) und das Textiles & Flooring Institute GmbH (TFI) – Deutsches Teppich­Forschungsinstitut e. V. angesiedelt.

 

Sehenswürdigkeiten

  • Aachener Dom

Der ursprünglich als Pfalzkapelle Karls des Großen errichtete Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Kuppelbau wurde etwa im Jahr 800 vollendet und war rund 400 Jahre der größte freischwebende Kuppelbau nördlich der Alpen. Architektonisches Vorbild war die Basilika San Vitale in Ravenna

  • Schatzkammer des Aachener Doms

Die Schatzkammer des Aachener Doms birgt den bedeutendsten Kirchenschatz nördlich der Alpen. Neben dem Lotharkreuz (um 1000) und der silbernen, teils vergoldeten Karlsbüste (etwa 1349) wird hier der Marmorsarkophag ausgestellt, in dem Karl der Große 814 vermutlich bestattet wurde.

  • Aachener Rathaus

Auf den Grundmauern der Palastaula der karolingischen Kaiserpfalz wurde im 14. Jahrhundert von der Bürgerschaft unter Leitung ihres amtierenden Bürgermeister Gerhard Chorus das gotische Rathaus erbaut. Nur der Granusturm zeugt von der ursprünglichen Bebauung aus der Zeit Karls des Großen.

  • Grashaus

Am Fischmarkt steht das sogenannte Grashaus, dessen Fassade vom ältesten Rathaus der Stadt stammt und auf das Jahr 1267 datiert wird, aber vermutlich auf noch älteren Grundmauern steht. Es diente nach dem Bau des neuen Rathauses (Fertigstellung 1349) erst als Gerichtsstätte, später aber auch als Gefängnis und Richtplatz.

  • Haus Löwenstein

Das Haus Löwenstein am Markt wurde etwa zur gleichen Zeit errichtet wie das Rathaus und vermutlich 1345 fertiggestellt. Es ist neben Dom und Rathaus eines der wenigen gotischen Bauwerke, die den großen Stadtbrand von 1656 überstanden.

  • St. Michael

Die Kirche St. Michael ist das wichtigste Bauwerk einer Reihe von Bauten, welche die Jesuiten nach 1600 in Aachen im Rahmen ihres Collegiums errichteten.

  • Elisenbrunnen

Am Friedrich­-Wilhelm-­Platz finden sich die Wandelhallen des Elisenbrunnens. Der klassizistische Bau des Landesbauinspektors Johann Peter Cremer und des Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel wurde 1827 fertiggestellt und ist neben Rathaus und Dom eines der Wahrzeichen der Stadt.

Daten und Fakten (u.a. aus Wikipedia)